BRAKE - „Wir haben uns wie schon in Papenburg erneut selbst geschlagen“, ärgert sich Vesko Bukumiric, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Brake, über die 1:2-Niederlage beim TuS Pewsum. Die Gäste hatten den schnellen 0:1-Rückstand gut verdaut, glichen aus und hätten eigentlich 2:1 führen müssen. Aber Torjäger André Jaedtke verhinderte dies mit seiner Aktion. „Ich werde mit ihm die Situation besprechen. Er weiß, dass er zu egoistisch war und völlig unnötig an den Ball gegangen ist, so dass die Abseitsentscheidung korrekt war“, so Bukumiric, der trotz der unglücklichen Rückschläge in Papenburg und nun in Pewsum seinem Team das volle Vertrauen ausspricht.

„Der Acker ist bestellt. Die Mannschaft ist fit. Nun soll die Ernte in Form von Punkten folgen“, meinte der Coach, der seiner Mannschaft großen Einsatzwillen attestierte, zumal die Gäste trotz der Ampelkarte für Pascal Helmcke in Unterzahl Druck entwickelten. Und sie hatten Pech, dass mit einem Glückstreffer des Pewsumer Torjägers Andre Krzatala, der schon für die 1:0-Blitzführung gesorgt hatte auch noch das 1:2 zu kassieren. An diesem Mittwoch in der zweiten Runde des Bezirkspokals geht es um 19 Uhr beim Bezirksligisten TuS Heidkrug, den aufkommenden Auswärtsfluch wieder zu vertreiben.

Bereits an diesem Dienstag um 19 Uhr ist der TV Esenshamm im Pokal aktiv. In Runde zwei ist der VfL Oldenburg der Gast. Für Trainer Wolfgang Rohde willkommene Gelegenheit, über den Frust der 2:4-Startniederlage in der Bezirksliga beim TSV Oldenburg schnell hinweg zu kommen. „Für uns ist das Pokalspiel ein Highlight, wenn man bedenkt, dass der VfL vor nicht langer Zeit noch drei Klassen höher gespielt hat“, so Rohde, der auf eine bessere Abwehrleistung als beim TSV und ein knappes Resultat hofft.

An eine Sensation denkt der Trainer nicht, obwohl er seiner Mannschaft attestierte, trotz der Niederlage spielerisch nicht enttäuscht zu haben. „Wir müssen gegen den VfL mehr Laufarbeit verrichten und enger an den Gegenspielern sein“, betonte Rohde, der Marcel Göddert wohl schont, Nils Zimmermann ins Tor stellt und um den Einsatz der angeschlagenen Thorsten Rohde und Mohamed Sulayman noch bangt. VfL-Trainer Detlef Blancke will unbedingt eine Runde weiter kommen, gibt aber Akteuren eine Chance, die zuletzt weniger spielten: „Ich bin froh über diese Partie, denn trotz unseres 2:1-Erfolges gegen Lohne gibt es noch einiges zu verbessern.“