BRAKE - Die Schultennismeisterschaften sind in die letzte Runde gegangen. Am Montag waren 220 Grundschüler aus Boitwarden zum sportlichen Wettstreit aufgerufen, am Dienstag folgten die 86 Grundschüler aus Golzwarden.
Bei dem Boitwardern waren in Klasse 1 Evin Sincar und Momme Sönnichsen erfolgreich. Gewertet wurde jeweils bei den Mädchen und bei den Jungen. Die Jahrgangssieger der zweiten Klasse wurden Eleni Chouliaraund Emre Acar. Die besten Low-Tennis-Spieler in Klasse 3 waren Fenja Wieker und Arved Pokern. Tuba Sertbolatund Sinan Ince waren die Sieger der vierten Klassen.
Die Schüler der Grundschule Golzwarden mussten am Dienstag kurzfristig umziehen. „Aufgrund der Witterungsverhältnisse mussten wir improvisieren und die Schultennismeisterschaften in die Turnhalle Boitwarden verlegen“, sagt Ursula Karl von der Tennisabteilung des SV Brake. Statt in Golzwarden unter freiem Himmel zu spielen, hieß es dann Schläger-schwingen in Boitwarden.
In Klasse 1 siegten Lea Marie Hülsebusch und Noah Kreutz. Lisa Meyer und Jan Janßen waren die besten Nachwuchs-Tennisspieler in der zweiten Klasse. Ebenso erfolgreich waren die Drittklässler Mendlinda Blakcori und Nico Steenken. Jasmin Steinert und Bekir Yapici setzten sich in Klasse 4 durch. Alle Erstplatzierten bekamen nach den Wettkämpfen ein T-Shirt von Sport Nord in Brake und eine Urkunde überreicht. Ursula Karl war vom Engagement der Kinder begeistert: „Jeder musste hier mitmachen und fast alle sind mit Leidenschaft dabei.“
Der Referent für Schulsport des Bezirks Weser-Ems, Heinz Borchers, nannte die Schultennismeisterschaften vorbildlich: „Das ist eine wunderbare Aktion und sie ist einmalig in ganz Niedersachsen.“
Bürgermeister Roland Schiefke nutzte am Montag die Siegerehrung dazu, eine klare Stellungnahme des SV-Brake-Vorstandes einzufordern. „So viele junge Spieler – das Mitgliederpotential hier ist enorm. Ich vermisste den Gesamtvorstand“, so Schiefke. Die Stadt habe sich bereit erklärt, bei dem Neubau einer Tennishalle jährlich 7000 Euro Zinszuschuss zu übernehmen. Es liege nun am Vorstand, dem Neubau zuzustimmen. Sollte die Halle noch in diesem Jahr gebaut werden, könne die Begeisterung über den Winter gerettet werden, so Schiefke weiter.
