Hude - Gar nicht so einfach – die Pose zu halten, wenn nur die Hände Kontakt zum Boden haben. „Versucht es weiter und konzentriert euch“, sagt Ramon Janssen aus Delmenhorst, der die Jugendlichen beobachtet, wie sie immer wieder versuchen ihr Gleichgewicht zu halten. Bei manchen klappt das schon ganz gut. Andere landen schon nach einem sehr kurzen Augenblick wieder auf dem Boden.
Im Ferienspaß-Kursus Breakdance geht es darum, erste Schritte der Tanzform zu erlernen, die ihre Ursprünge in New York hat und Teil der Hip Hop-Bewegung ist. „Ich versuche den Teilnehmern die Grundlagen beizubringen, mehr schaffen wir in dem Kurs heute nicht, aber das ist schon ein straffes Programm“, berichtet Ramon Janssen. Zu den Grundlagen gehören die Tanzschritte Toprocks und Six Step, die Pose Baby Freeze, bei der nur die Hände den Boden berühren und der Handstand.
Der Breakdance-Trainer ist als Jugendlicher über Schulfreunde zum Breakdance gekommen. Mittlerweile geht er dem Sport seit elf Jahren nach und trainiert auch in Hude eine Gruppe Tänzer, mit der er auch an Wettbewerben teilnimmt.
Bevor die Jugendlichen richtig loslegen können, müssen sie die Grundlagen beherrschen. „Dann kommt auch Musik dazu“, sagt Janssen. Das sei Hip Hop aus den 80er Jahren – die alte Schule, wie er sagt.
„Man braucht ganz schön viel Kraft“, sagt Jennifer aus Hude. „Vor allem wenn man die Position halten will“. Die Zwölfjährige hat gelernt, auf den Armen und dem Kopf zu stehen – leider noch nicht für lange Zeit.
Lea Sophie hat sich mehr auf die verschiedenen Tanzschritte konzentriert. „Ich habe Breakdance schon ein Mal bei einem Festival gesehen und fand das toll“, berichtet sie. Deshalb sei die Zwölfjährige heute auch gekommen. Sie wollte den Breakdance selbst ausprobieren. Auch wenn noch nicht alles klappt, haben die beiden Mädchen viel Spaß, wie sie sagen. Dass es nicht leicht wird, haben sie erwartet.
