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NWZonline.de Sport

Abwehrreihen dominieren: Werder Bremen und SC Freiburg trennen sich torlos

14.02.2021

Bremen Hinten erneut stabil, vorne abermals zu ideenlos: Werder Bremen hat in der Fußball-Bundesliga dennoch einen weiteren Punkt eingefahren. In einem von der Taktik und den souveränen Abwehrreihen dominierten Spiel kamen die Bremer am Samstagnachmittag gegen den SC Freiburg allerdings nicht über ein 0:0 hinaus. Bei Minustemperaturen, aber auf einem trotz des Dauerfrostes der vergangenen Tage hervorragend bespielbaren Rasen im Weserstadion, taten sich beide Mannschaften extrem schwer, Torchancen zu kreieren. Das torlose Remis war der folgerichtige Endstand.

Nur eine Änderung in Startelf

Im Vergleich zum 2:0-Pokalsieg gegen Zweitligist Greuther Fürth (Werders letztes Bundesligaspiel bei Arminia Bielefeld war am vergangenen Sonntag aufgrund heftigen Schneefalls abgesagt worden) nahm Trainer Florian Kohfeldt nur eine Änderung vor. Der zuletzt sehr formstarke Abwehrchef Ömer Toprak verteidigte zentral für Kapitän Niklas Moisander. Das bedeutete auch, dass Milot Rashica nach zuletzt vier Einwechslungen in der Liga sein Startelf-Comeback in der Offensive gab und hier Leonardo Bittencourt wie bereits im Pokalspiel auf die Bank verdrängte. Bei den Freiburgern saß der Ex-Bremer und Top-Joker Nils Petersen wie erwartet zunächst auf der Bank.

Wechsel des Video-Referees

Einen unüblichen Wechsel hatte es indes bereits in dem dritten Team des Tages schon vor dem Anpfiff gegeben – in der Schiedsrichtermannschaft. Weil Martin Petersen sich am Freitagabend als Video-Schiedsrichter der Zweitliga-Partie Holstein Kiel - Würzburger Kickers (1:0) einen klaren und recht unerklärlichen Fehler geleistet hatte, der zum Kieler Elfmeter und Siegtor führten, saß er am Samstag nicht im „Kölner Keller“, um die Bremer Partie am Bildschirm zu überwachen. Stattdessen sprang Marco Fritz ein, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte.

Chancenarme erste Halbzeit

Wie so oft in den vergangenen Wochen in den Bremer Partien war die Anfangsphase von Zurückhaltung geprägt. Freiburg pirschte sich mit einem Fernschuss von Jonathan Schmid erstmals vorne an (11.) und hatte mehr Ballbesitz, Torchancen gab es aber auf beiden Seiten zunächst nicht. Es dauerte bis zur 36. Minute, bis Werder gefährlich wurde – dann aber richtig: Eine Flanke von Kevin Möhwald verlängerte Theodor Gebre Selassie mit dem Kopf. Milos Veljkovic sprintete in den Ball, köpfte aus drei Metern aber SC-Torwart Florian Müller an, der die Großchance so entschärfte. Werder schöpfte neuen Offensiv-Mut, Rashicas Schuss aus spitzem Winkel war eine weitere, wenn auch kleine Chance auf das 1:0 (39.).

Auch zweite Halbzeit kaum Torgefahr

Nach der Halbzeitpause musste Kohfeldt seine bis dato enorm stabile Defensive umbauen. Veljkovic hatte sich kurz vor der Halbzeitpause eine Wadenverletzung zugezogen, für ihn kam Moisander in die Partie, was zur Folge hatte, dass der finnische Linksfuß halbrechts verteidigen musste. Auswirkungen auf das Spielgeschehen hatte dies zunächst nichts: Beide Mannschaften blieben nach vorne blass. Freiburg-Trainer Christian Streich reagierte darauf nach 55 Minuten, brachte in Ex-Bremer Petersen und dem in Achim geborenen Ex-VfB-Oldenburg-Spieler Lucas Höler zwei neue Angreifer. Auch Kohfeldt brachte in Davie Selke für Joshua Sargent eine neue Sturmkraft (62.), besser wurde die Partie dennoch nicht. Taktisch agierten beide Teams auf hohem Niveau, auch defensiv standen sie stabil – ein schönes Fußballspiel kam dennoch nicht zustande, weil die Höhepunkte komplett fehlten. Die beste Chance auf den Sieg hatte ausgerechnet Petersen, der bei einem Abpraller allerdings überrascht wirkte und den Ball nicht richtig traf (77.).

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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