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NWZonline.de Sport

Diese Leihspieler haben wohl keine Zukunft bei Werder

29.05.2019

Bremen Es ist da immer diese gleiche Hoffnung, wenn ein Verein einen seiner Fußballer verleiht. In einer anderen Mannschaft könne er mehr Spielpraxis sammeln, in einer anderen Umgebung zudem seine Persönlichkeit weiterentwickeln. Und am Ende der Leihe, sei es für eine oder für zwei Spielzeiten, habe er sich vielleicht derart gemacht, dass er auch wieder eine Verstärkung für seinen eigentlichen Arbeitgeber darstellt.

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Diesen Weg geht auch Werder Bremen. Fünf Profis hat der Bundesligist, der in der abgelaufenen Saison mit Platz acht den Europapokal nur knapp verpasst hatte, aktuell an andere Clubs verliehen. Am 30. Juni enden diese Leihgeschäfte. Die Hoffnung, dass einer der Spieler einen großen Leistungssprung gemacht hat, hat sich aber zerschlagen.

Trainingsauftakt am 28. Juni

Aktuell befinden sich die Profis von Werder Bremen in ihren Sommerurlauben. Der offizielle Trainingsauftakt zur Saison 2019/20 findet am 28. Juni am Weserstadion statt. Vom 4. bis 14. Juli geht es in das erste Trainingslager im Zillertal, vom 26. Juli bis 2. August folgt das zweite in Grassau am Chiemsee.

Der Rechtsverteidiger kam beim 1. FC Nürnberg in dieser Saison zwar auf 22 Einsätze, konnte den Abstieg in Liga zwei sowie den letzten Tabellenplatz mit dem Club aber auch nicht verhindern. Bauer kam im August 2016 aus Ingolstadt als Junioren-Nationalspieler nach Bremen, konnte die in ihn gesetzten Hoffnungen aber nie erfüllen.

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Nun endet seine Leihe, die Nürnberger haben ihre Kaufoption aufgrund des Abstiegs verloren. In Bremen, wo er noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, jedoch dürfte der gebürtige Pforzheimer keine Zukunft haben – zu unauffällig waren seine Leistungen im Frankenland. Werders Manager Frank Baumann dürfte auf der Suche nach einem Abnehmer für Bauer sein.

Ole Käuper

Etwas komplizierter verlief das Leihgeschäft bei Ole Käuper. Werder verlieh den defensiven Mittelfeldspieler erst im Januar dieses Jahres zum Zweitligisten Erzgebirge Aue. Dort kam der 22-Jährige in der Rückrunde aber nur viermal zum Einsatz, ehe der Verein ihn sogar suspendierte – offensichtlich nahm Käuper seine neue Rolle nicht wie gefordert an. Eigentlich sollte seine Leihe nach Aue bis 2020 gehen, nun wird der Vertrag bereits aufgelöst. Baumann erklärte daraufhin, dass man Käuper in diesem Sommer erneut verleihen und so eine weitere Chance geben wolle, sich bei einem anderen Verein zu beweisen.

Michael Zetterer

Im Februar dieses Jahres verlieh Werder den Torwart für ein halbes Jahr an den österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt. Bei 13 Einsätzen blieb Zetterer viermal zu Null. Die Konkurrenz im Bremer Tor ist für den 23-Jährigen aber zu groß. An Jiri Pavlenka und dessen Vertreter Stefanos Kapino führt kein Weg vorbei, dahinter wartet Torwart-Talent Luca Plogmann. Der gebürtige Münchner Zetterer wird sich mit der Rolle als Nummer vier nicht zufrieden geben und eine erneute Leihe oder einen kompletten Wechsel anstreben.

Seit dem Juli des vergangenen Jahres läuft Niklas Schmidt (er hat wie Käuper und Zetterer an der Weser einen Vertrag bis 2020) im Trikot des SV Wehen Wiebaden auf. Dort hat er durchaus eine starke Saison gespielt, kam auf 33 Einsätze mit fünf Toren und elf Vorlagen – aber eben „nur“ in der 3. Liga. Schmidt schaffte am Dienstagabend mit seiner Mannschaft in der Zweitliga-Relegation gegen den FC Ingolstadt den Aufstieg. Da der Sprung in die erste Mannschaft bei Werder für den 21-Jährigen nach wie vor zu groß ist, dürften die Bremer eine weitere Ausleihe in Betracht ziehen. Gut möglich, dass Schmidt gleich in Wiesbaden bleibt, um in der zweiten Liga den nächsten Schritt zu machen.

Der 19-jährige Grazer ist ein Sonderfall. Werder verpflichtete das Talent im Januar dieses Jahres und stattete ihn gleich mit einem Vertrag bis 2023 aus – in dem Wissen, dass der offensive Mittelfeldspieler so schnell nicht den Durchbruch in der Bundesliga schaffen wird. Die halbjährige Leihe zum Wolfsberger AC stand bereits bei seiner Verpflichtung fest. Schmid habe sich dort entwickelt, meinte Baumann zuletzt. Dennoch soll er in diesem Sommer erneut ausgeliehen werden, um näher an das Bundesliga-Niveau geführt zu werden.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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