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NWZonline.de Sport

Erster Test für neue Abwehrreihe

12.08.2017

Bremen Der Blick auf die Torbilanz war ganz am Ende wieder frustrierend. Eine starke Rückrunde hatte Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga gespielt, sich auf Platz acht verbessert – und letztlich dennoch die meisten Gegentore aller Teams kassiert. 64 waren es nach 34 Spieltagen. Viel zu viel für gehobene Ansprüche.

Der Ansatzpunkt für diesen Sommer war für Trainer Alex-ander Nouri deswegen von Beginn an klar: an der Abwehrarbeit feilen. In den Trainingslagern in Zell am Ziller und Schneverdingen wurde gezielt am Defensivverhalten gewerkelt. An diesem Samstag (20.45 Uhr/gespielt wird in Offenbach) kommt es nun in der ersten DFB-Pokalrunde bei den Würzburger Kickers zum ersten Härtetest für Werders neue Abwehrkette.

Diese wird – dafür sprechen alle Eindrücke aus der Vorbereitung – auch in der neuen Spielzeit in einem Großteil der Partien wieder aus einer Mischung aus Dreier- und Fünferkette bestehen. Nouri setzt auf laufstarke Außenverteidiger, die auch Druck nach vorn machen, sowie drei echte Innenverteidiger, die das Zentrum dicht machen sollen.

Wer sich allerdings auf welcher Position wiederfindet, war lange offen. Gleich zu Beginn der Vorbereitung handelte sich Niklas Moisander eine Muskelverletzung ein, der eigentlich gesetzte Finne fehlt bis Oktober. Nouri und Sportchef Frank Baumann betonten deswegen gleichermaßen, man suche neben einem neuen Stürmer auch noch einen Innenverteidiger. Diese Suche aber könnte sich inzwischen erledigt haben.

Denn gegen den FC Valencia (1:2), bei der Generalprobe am Tag der Fans, brillierte plötzlich Robert Bauer, eigentlich ein Außenspieler, auf der rechten Position in der Dreierkette. Für ihn rückte Milos Veljkovic nach links, in der Mitte ist ohnehin Lamine Sané gesetzt. Diese Dreierkette machte gegen die Spanier einen ordentlichen Eindruck.

„Wir stehen da nicht so sehr unter Druck“, antwortete Nouri später auf die Frage, was die Suche nach einem Innenverteidiger mache. Man schaue mit Bedacht, wolle nur handeln, wenn es richtig gut passe. Bauer habe die Rolle in in der Dreierkette „sehr, sehr gut interpretiert“ und sei „eine gute Lösung“.

Dank Problemlöser Bauer, der sogar den gelernten und zuverlässigen Innenverteidiger Luca Caldirola auf die Bank verdrängte, könnte sich Werder das Geld für eine weitere Verpflichtung also sparen. Neben Caldirola steht noch Jes-per Verlaat, Sohn des früheren Bremers Frank Verlaat, als Alternative parat. Links außen ist der schwedische Zugang Ludwig Augustinsson gesetzt, rechts wird der Tscheche Theodor Gebre Selassie starten. Fällt er jedoch aus, müsste Bauer wieder auf rechts ausweichen – ein weiterer Verteidiger würde Werders Kader also durchaus guttun.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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