BREMEN - Kickende Roboter aus Bremen sind zum dritten Mal Europameister geworden. Die kleinen, auf dem Platz teils unbeholfen komisch wirkenden Maschinen des Teams B-Human deklassierten die Konkurrenz aus fünf Nationen beim den RoboCup German Open 2011 in Magdeburg. Im Endspiel schlugen die „Hanseaten“ nach Angaben der Uni Bremen eine Mannschaft aus Bonn klar mit 6:1. Rund 1100 Teilnehmer aus 14 Ländern waren in neun Ligen und weiteren neun Schüler-Ligen an den Start gegangen.

Die gemeinsam vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fachbereich Informatik der Uni Bremen entwickelten Ballkünstler haben damit noch nie ein Spiel verloren und eine Torbilanz von 267:8. Neben nun drei Europameistertiteln ist die Mannschaft auch schon zwei Mal Weltmeister geworden.

Das Team „Osna-Be!“ der Universität Osnabrück gewann in der Kategorie „Mixed-Reality Competition“ im Endspiel mit 6:5 gegen die „WF-Wolfes“ aus Wolfenbüttel einen Sieg errungen. gewann die Arbeitsgruppe des Osnabrücker Informatikers Prof. Dr. Joachim Hertzberg.

Mit dem RoboCup soll international die Forschung zu künstlicher Intelligenz und Robotik gefördert werden. Die Roboter haben alle Entscheidungen über ihre Aktionen im Spiel ohne Fernsteuerung oder Eingriff von Menschen jederzeit selbst zu treffen.