BREMEN - Der Stern der Höltinghauser Handballerinnen leuchtet heller den je: Mit einem 28:24 (14:14)-Erfolg bei Konkurrent TuS Komet-Arsten hat sich der Aufsteiger am Sonnabend in die oberen Gefilde der Oberliga-Tabelle katapultiert. „Die Spielerinnen haben zu 100 Prozent das umgesetzt, was sie mit auf den Weg bekommen haben“, freute sich SVH-Coach Torsten Landwehr. „Alle haben super gespielt.“
Die Zuschauer hatten in dem Bremer Stadtteil eine ausgeglichene erste Hälfte gesehen. Die Höltinghauserinnen, die auf die erkrankte Inka Bosmann verzichten mussten, konnten die torgefährliche Esther Batke zwar nicht völlig ausschalten – besonders häufig fiel sie allerdings nicht auf.
Tatjana Hofmann wäre in der letzten Minute der ersten Halbzeit besser auch nicht aufgefallen. „Sie hat bei einem Konter Komets von hinten reingegriffen und Rot gesehen“, sagte Landwehr. „Da hätte auch eine Zeitstrafe gereicht.“
Aber auch so brach sein Team nicht ein. Das Spiel blieb ausgeglichen und ging so einer spannenden Schlussphase entgegen. Zehn Minuten vor Schluss war noch alles offen. „In den folgenden Minuten haben wir dann sehr konzentriert agiert“, lobte Landwehr. Und das zahlte sich aus: Sieben Minuten vor Schluss führte der SVH mit zwei Tore Vorsprung, und Landwehr nahm eine Auszeit, um die Mannschaft auf die letzten Minuten einzuschwören. Und die lief nun zur Höchstform auf. Den nächsten Wurf der Gastgeberinnen parierte Jasmin Oppermann glänzend, und im Gegenzug machte die wieder einmal treffsichere Martina Hilgenberg alles klar.
„Wir haben uns im Vergleich zum Spiel gegen Stade enorm gesteigert“, lobte Landwehr. „Damit, dass wir gegen Komet-Arsten gewinnen und nach dem zehnten Spieltag so gut dastehen würden, hatten wir selbst nicht gerechnet.“
