BREMEN - Die U-13-Fußballer des BV Cloppenburg haben den Favoriten in der „Todesgruppe“ des VW-Junior-Masters das Leben schwer gemacht. Obwohl das Team des Trainerduos Kristian Westerveld/Rogier Krohne nur zwei Tore kassierte, verpasste es im Bremer Stadtteil Arsten den Einzug ins Finalturnier.
Die Cloppenburger Talente hatten im Herbst mit Erfolgen gegen den SV Sudweyhe (4:0), den SC Borgfeld (2:0) und den FC Rastede (2:0) die Vorschlussrunde des nach Angaben des Veranstalters größten Fußballturniers für D-Junioren Deutschlands erreicht. In der Runde der besten 16 Teilnehmer aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hatten die BVC-Jungen dann allerdings Lospech.
Remis zu Beginn
Sie wurden in eine Gruppe mit dem Rotenburger SV, Werder Bremen und Hansa Rostock gelost. „Diese Gruppe wurde von allen als die Todesgruppe bezeichnet“, sagte BVC-Teamchef Frank Möller. Allerdings ließen sich die Cloppenburger von der Bezeichnung nicht schrecken. Im ersten Spiel gegen Rotenburg erarbeiteten sie sich zahlreiche gute Chancen, mussten sich dann aber mit einem torlosen Remis begnügen.
Im zweiten Spiel musste sich der BVC mit den körperlich deutlich überlegenen Spielern Werder Bremens auseinandersetzen – die sich schließlich mit 1:0 durchsetzten. Da sich die Cloppenburger anschließend auch noch Hansa Rostock 0:1 geschlagen geben mussten, blieb für die BVC-Talente und die zahlreichen mitgereisten Eltern nur der Trost, sich gut präsentiert und viel erlebt zu haben. „Für unsere Jungs war das ein tolles Erlebnis. Gegner wie Hansa Rostock, Hamburger SV und Werder Bremen findet man nicht jeden Tag. Ich bin mit unserem Auftreten sehr zufrieden“, sagte Möller.
Werder gewinnt
Und da Werder das Turnier gewann – die Grün-Weißen besiegten im Finale den Hamburger SV –, bestätigte sich auch noch die Einschätzung, in der stärksten Gruppe gespielt zu haben. Allerdings hatte sich auch gezeigt, dass man selbst in einer Todesgruppe tolle Erlebnisse haben kann. . .
BVC: Patrick Webert - Justus Böckmann, Delano Damerow, Felix Frilling, Matthis Hennig, Malte Hüsing, Marius Müller, Nils Niemöller, Jan Ostendorf, Markus Tabeling, Nico Thoben, Jaques Wilhelm, Silas Witten, Kajin Yildiz.
