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NWZonline.de Sport

Nach Coronafällen bei Gegner Jahn Regensburg: Das bedeutet Pokal-Absage für Werder Bremen

02.03.2021

Bremen Werder Bremen und Spielverlegungen – das wird neuerdings zu einem Dauerthema. In der vorigen Saison zeichnete das Sturmtief Bianca verantwortlich, dass die Bundesligapartie gegen Eintracht Frankfurt verlegt werden musste. In dieser Spielzeit sorgte das Schneechaos in Ostwestfalen dafür, dass die Begegnung bei Arminia Bielefeld ausfiel – es war die einzige schneebedingte Verschiebung im Fußball-Oberhaus.

Was ist bei Jahn Regensburg passiert?

Nun hat es die Bremer auch im DFB-Pokal erwischt – genauer: den Gegner. Weil es bei Viertelfinalrivale Jahn Regensburg mehrere Coronafälle gibt, wurde die für Dienstag angesetzte Partie am Montagabend vom Deutschen Fußball-Bund abgesagt. Ein neuer Termin muss noch gefunden werden.

Nach Cheftrainer Mersad Selimbegovic seien weitere Infektionen beim Zweitligisten aufgetreten, berichtete Jahn-Geschäftsführer Christian Keller schon am Montagmorgen. Es handle sich um ein „paar wenige“ Personen, höchstens minimale Erkältungssymptome seien aufgetreten. Um wie viele Personen und wen genau es sich handelt, verriet Keller nicht. Das gesamte SSV-Betreuerteam und die Mannschaft müssen in eine zweiwöchige Quarantäne. „Hintergrund sind die behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen für den Verein Jahn Regensburg“, hieß es vom DFB. Selimbegovic, der bereits am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden war, habe sich mit der als besonders ansteckend geltenden britischen Mutante infiziert, so Keller. Die ohnehin strengen Schutzmaßnahmen seien „nicht mehr stark genug“ gewesen. „Wir waren nicht weniger vorsichtig und weniger achtsam, es ist alles so gelaufen wie immer. Wir können es uns deshalb nicht wirklich erklären.“ Die Regensburger Ligapartien beim VfL Osnabrück am 7. März und gegen Greuther Fürth am 13. März werden ebenfalls nicht stattfinden können.

Wie reagiert Werder Bremen?

Werder reagierte mit „absolutem Verständnis“ auf die Absage. „Wir haben vom ersten Tag der Pandemie gesagt, dass wir uns an die Entscheidungen der Behörden halten“, sagte Sportchef Frank Baumann. Er lobte den „guten und professionellen Austausch“ mit den Regensburger Verantwortlichen. Es gehe nun darum, dass „die Spieler gesund werden und der Verein gut durch die Situation kommt“. Dies sei wieder „ein Warnschuss für den Fußball, dass wir weiter sehr, sehr vorsichtig sein müssen“.

Was bedeutet das für den DFB-Pokal und für Werder Bremen?

Die übrigen drei Viertelfinalbegegnungen an diesem Dienstag und Mittwoch finden ganz normal statt. Bei der Halbfinal-Auslosung an diesem Sonntag wird dann eine Loskugel mit Werder Bremen/Jahn Regensburg im Topf sein. Die Runde der letzten Vier ist erst für den 1. und 2. Mai angesetzt, sodass das Zeitfenster für die Nachholpartie relativ groß ist. Die Bremer sind nun erst wieder an diesem Sonntag (15.30 Uhr) in der Bundesliga beim 1. FC Köln gefordert. Es folgt drei Tage später (Mittwoch, 18.30 Uhr) das Nachholspiel in Bielefeld – mit Verlegungen kennt man sich in Bremen inzwischen bestens aus.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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