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NWZonline.de Sport

Salafist arbeitet bei Werder als Security-Mitarbeiter

20.07.2019

Bremen /Paderborn Bei den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und SC Paderborn haben in der Vergangenheit offenbar zwei Sicherheitskräfte gearbeitet, die im Kontakt zu gewaltbereiten Islamisten standen. Nach WDR-Recherchen sollen beide noch vor Kurzem für eine Paderborner Sicherheitsfirma tätig gewesen sein.

Die beiden Bundesliga-Clubs haben dem Bericht zufolge bereits die Polizei eingeschaltet. Werder verweist aber darauf, dass die Bremer Sicherheitsfirma die beiden Mitarbeiter von einem Subunternehmen aus Paderborn erhalten habe. Auch der Staatsschutz Bielefeld sei demnach informiert. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Michael Mertens, zeigte sich im Gespräch mit dem WDR erschrocken, dass solche Leute große Stadien bewachen: „Bei den Erkenntnissen, die jetzt da im Raum stehen, ist auf jeden Fall ein Sicherheitsrisiko erkennbar. Das darf so nicht passieren. Da müssen die Vereine und die DFL auch reagieren in ihrem eigenen Interesse.“

Die beiden tschetschenischen Brüder Islam und Shamil M. hatten dem Bericht des WDR zufolge in sozialen Netzwerken Fotos von sich in den Bundesliga-Stadien gepostet. Andere Bilder zeigen die Familie mit gewaltbereiten Gefährdern, die später untergetaucht und ausgereist waren. Islam M. wurde 2015 sogar zu einer Arreststrafe verurteilt, da er seine Sympathie mit dem Attentat auf die Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“, bei dem 13 Menschen starben, bekundet hatte. Auch sein Bruder hatte sich laut des WDR auffällig im Internet verhalten.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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