BREMEN - Die Deutsche Seemannsmission (DSM) hat sich
angesichts der gestiegenen Zahl von Piraten-Angriffen beunruhigt
gezeigt. Vor allem deutsche Reedereien seien häufig von den
Überfällen betroffen, teilte die DSM am Donnerstag in Bremen mit.
So
hätten Seeräuber bis zur Jahresmitte bereits 38 Mal die Schiffe von
deutschen Reedern attackiert und damit fast genauso oft wie im ganzen
Vorjahr. Trotz der Anti-Piraten-Einsätze vor Afrikas Küste sei die
Gesamtzahl der Angriffe im vergangenen Jahr von 293 bereits im
September überschritten worden. Dabei meldeten noch nicht einmal alle
Besatzungen die Überfälle den Behörden.
