BRETTORF - „Hast du schon was aus Moslesfehn gehört?“ Natürlich war auch in der Sporthalle am Bareler Weg in Brettorf das Interesse an der zeitgleich stattfindenden deutschen Hallenfaustball-Meisterschaft der Frauen groß. Doch bei den „Brettorfer Mini-Masters“ am Sonntag brauchten sich die Spielerinnen und Spieler nicht hinter ihren großen Vorbildern zu verstecken.

17 Mannschaften der männlichen Jugend E und F sowie der weiblichen E-Jugend kämpften um den Turniersieg. Lautstark angefeuert von zahlreichen begeisterten Eltern und Betreuern, boten die jungen Faustballer im Alter von sechs bis zehn Jahren spannende Spiele.

Besonders knapp war das Finale bei den Mädchen. Fünf Sätze benötigten die Faustballerinnen des Elsflether TB, um sich in der Begegnung gegen die Mannschaft des MTV Wangersen II zu behaupten. Bei den Jungen waren die Teams aus Brettorf nicht zu schlagen. Sowohl in der E- als auch der F-Jugend gewann der TV Brettorf das Turnier.

Neben spannenden Spielen und toller Stimmung in der Halle wurde auch abseits des Platzes einiges geboten. Beim Gewinnspiel mussten die Besucher Fragen zum Faustballsport beantworten und ein Sudoku-Rätsel lösen. Bei der anschließenden Verlosung wurden aus allen richtigen Antworten drei Gewinner gezogen. Der erste Preis, eine „Schatztüte“, ging an Julia Kunst aus Ulhorn. Alicia Poppe aus Barel gewann einen Rucksack, und ein Fahrradschloss nennt fortan der Brettorfer Nick Sandersfeld sein eigen.

„Ich bin mit der Resonanz sehr zufrieden“, freute sich Organisator Enno Hollmann über den Erfolg der dritten „Mini-Masters“. Und wer weiß, vielleicht spielt ja einer der Mädchen und Jungen schon bald auch um die deutsche Meisterschaft, wie es die Frauen in Moslesfehn getan haben. Stimmung und Einsatz der Nachwuchs-Faustballer waren auf jeden Fall schon meisterlich.