BRETTORF - BRETTORF/MC - Der direkte Weg zu einer Meisterschaft führt über Siege. Wenn sich eine Mannschaft aber zu sicher ist, kann es dazu kommen, dass ein Umweg eingelegt werden muss. Genau diesen mussten die Faustballerinnen des TV Brettorf auf dem Weg zur Landesmeisterschaft in der AK 30 einlegen.
Brettorfs Frauen waren in der eigenen Halle mit einem fulminanten 24:10-Sieg über die hoch gehandelten Ahlhornerinnen in die Titelkämpfe gestartet. Das hatte augenscheinlich zur Folge, dass anschließend nicht mehr ganz so entschlossen nachgesetzt wurde. Prompt kam es mit 18:19 zu einer ebenso unnötigen wie unglücklichen Niederlage gegen SV Düdenbüttel. Mit dieser Erfahrung im Gepäck gingen Tanja Ulrich, Bettina Luthardt, Gaby Bock, Gaby Meiners, Karin Bode und Marion Einemann die beiden nachfolgenden Spiele an, die gegen Schneverdingen (21:14) und Selsingen (20:16) gewonnen wurden. Damit waren Brettorf und Schneverdingen punktgleich. Das Entscheidungsspiel um den Titel gewann der TVB dann denkbar knapp mit 10:9.
Beim Ahlhorner SV war die Meisterschaft ein ständiges Auf und Ab. Der Niederlage gegen Brettorf folgte der Sieg über Selsingen (24:17), bevor die Partie gegen Schneverdingen (15:23) verloren wurde. Durch den 24:12-Erfolg über Düdenbüttel waren die Ahlhornerinnen punktgleich mit dem SVD. Im Entscheidungsspiel gab es dann einen 8:5-Erfolg gegen Düdenbüttel, der der Mannschaft den dritten Platz und damit dieQualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft (5./6. Februar) bescherte. Brettorf muss hier nicht auflaufen, da das Team als Ausrichter der DM (19./20. März) für die Titelkämpfe gesetzt ist.
