• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport

SCHWIMMEN: Britta Steffen wehrt sich nach harter Kritik

22.04.2008

BERLIN Deutscher Rekord über 100 Meter Freistil durch Steffen Deibler und harte Kritik an Superstar Britta Steffen: Die Deutsche Meisterschaft und Olympia-Qualifikation der Schwimmer sorgte am Montag in Berlin im Wasser und an Land für Spannung.

Britta Steffen muss sich indes nach ihrer Absage für die olympische 200-Meter-Freistilstaffel harsche Worte gefallen lassen. „Ich finde es inzwischen fast eine Frechheit“, kommentierte die Würzburgerin Annika Lurz, WM-Zweite über 200 Meter: „Ich will ihr nichts Böses unterstellen, aber ich finde es unfair den anderen gegenüber. Ich denke, es sollte auch eine Ehre sein, für Deutschland zu schwimmen, vor allem in der Staffel.“

Der Biberacher Deibler war nach 48,55 Sekunden im Finale glücklich: „Dieser Rekord musste aber auch sein.“ Er machte das fast Unmögliche wahr. Für das Olympia-Ticket musste er Rekord schwimmen. Die Norm lag in 48,87 Sekunden eine Hundertstelsekunde unter der alten Bestmarke von Marco di Carli. Deibler: „Ein bisschen verunsichert war ich, weil der Vorlauf am Vormittag keineswegs optimal gelaufen ist.“ Der zweitplatzierte Paul Biedermann (Halle/Saale) verpasste in 49,27 Sekunden die Peking-Norm. Der für Hannover startende Oldenburger Jens Schreiber wurde in 49,34 Sekunden Dritter.

Thomas Rupprath (Rostock) verfehlte über die nicht-olympischen 50 Meter Rücken seinen deutschen Rekord in 24,83 Sekunden nur um drei Hundertstelsekunden. Dritter in diesem Lauf wurde der Ex-Oldenburger Alibek Käsler (Hannover/25,76). Den Titel über 1500 Meter bei den Frauen gewann Sabrina Schäfer aus Saarbrücken in 16:48:11 Minuten. Svea Schroeder vom Polizei SV Oldenburg wurde in 17:22:73 Minuten Fünfte.

Britta Steffen lässt sich derweil nicht umstimmen. „Ich werde die 200-Meter-Staffel definitiv nicht schwimmen“, sagte sie. Sie will ihre Chance auf Gold in Peking über 100 Meter Freistil nicht gefährden. Den Vorwurf des mangelnden Teamgeists lässt sie nicht gelten. Im Falle der Qualifikation habe sie in Peking über 50 und 100 Meter Freistil sowie mit Sprint- und Lagenstaffel zehn Rennen zu bestreiten. „Ich bin keine Maschine“, sagte Steffen. Bei einem Staffel-Einsatz über 4x200 Meter stünden an einem Tag Vorlauf und Halbfinale über 100 Meter, die Staffel und 24 Stunden später das Finale über 100 Meter an. Bei der WM 2007 habe sie sich durch diese Wettkampfgestaltung den Titel „versaut“.

NWZ Bundesliga-Tippspiel 20/21
Wer wird Tippspiel-König 20/21? Am besten gleich mittippen und jeden Spieltag um einen 50€-Gutschein von Möbel Weirauch spielen!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.