Cloppenburg - Eine Trophäe für den Champion: Der Springreiter aus dem Oldenburger Land, der bei den Großen Preisen in Cloppenburg, Rastede und Vechta die meisten Punkte sammelt, erhält künftig eine bronzene Reiterstatue. Das verkündete Jürgen Müllender, Vorstandsmitglied des Sponsors Öffentliche Versicherungen Oldenburg, auf einer Pressekonferenz im Zuge der Cloppenburger Reitertage. Reiter aus den Landkreisen Friesland, Ammerland, Oldenburg, Cloppenburg, Wesermarsch und Vechta sowie aus den Städten Oldenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven können sich Hoffnungen auf die „Championstrophy“ machen.
Bisher spendierte die Versicherung dem besten Reiteraus der Region einen Pferdeanhänger. Fällt dieser nun weg? „Der Anhänger soll künftig Mannschaften zugute kommen. Die Vereine können ihn eher gebrauchen als die Top-Reiter, die ohnehin schon einen großen Fuhrpark haben. 2014 erhält die Mannschaft den Anhänger, die beim Landesturnier in Rastede in der A-Dressur gewinnt. Das wertet den Wettbewerb auch auf“, erklärte Müllender.
Michael George, Präsident des Reiterverbandes Oldenburg, glaubt nicht, dass die Bedeutung der Großen Preise durch den Wegfall des Anhängers geschmälert wird: „Mit dieser Trophäe schaffen wir einen ganz neuen Anreiz. Und: Wer sie dreimal gewinnt, darf sie behalten.“ Das Unikat stammt von der Künstlerin Renate Deterts aus Berne. Sie habe zugesagt, weitere Trophäen zu entwerfen, sollte der bronzene Reiter eines Tages in den festen Besitz eines Reiters übergehen.
Bei den drei Großen Preisen werden jeweils Punkte vergeben. Der bestplatzierte Reiter aus dem Oldenburger Land, also nicht zwangsweise der Sieger, erhält 15 Zähler, der Zweite zwölf. Ab Rang drei (zehn Punkte) gibt es jeweils einen Zähler weniger. Der- oder Diejenige mit den meisten Punkten nach den drei Turnieren darf den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Sollten zwei Reiter punktgleich an der Spitze liegen, entscheidet die bessere Platzierung in Vechta.
