Fünf Teilnehmer, elf Medaillen – diese Bilanz konnte sich sehen lassen: Die Sportler der Kung-Fu-Abteilung des JC Achternmeer/Hundsmühlen (JCAH) schnitten bei den German Open der IBF in Oldenburg sehr gut ab. Lena Schwarzer, Roman Lantsev, Iris Quick, Bianca Lange und Marina Bruchmann nahmen an den Kata- und Semikontaktkämpfen des Turniers teil. Begleitet wurden sie von ihrem Meister Endrik Kraßtinat, der sie als Coach unterstützte. Das Turnier startete mit den Katas – also Techniken gegen einen imaginären Gegner, die möglichst realistisch, dynamisch und sauber demonstriert werden. Bei den Junioren (bis 15 Jahre) ging Lena Schwarzer an den Start. Bei den Waffenformen belegte sie mit ihrer Kurzstockform den ersten Platz. Auch bei den Katas lag sie in einem sehr großen Teilnehmerfeld von 27 Starterinnen, darunter einige Schwarzgurtträgerinnen, ganz vorne. Roman Lantsev belegte mit einer Shangun (Langstock) Platz drei bei den Waffen-Formen der Senioren. Bianca Lange, Iris Quick und Marina Bruchmann bildeten das Synchronteam des JCAH. Sie starteten zum ersten Mal in dieser Kombination und belegten auf Anhieb den dritten Platz. Zu den Waffen-Katas trat Lange mit ihrer Kama (Sichel) an und holte Silber. Quick landete mit ihrer Kurzstockform auf dem dritten Platz. Bruchmann zeigte eine Langstockkata, mit der sie sich den Titel sicherte. Somit war das Podest komplett in der Hand des JCAH. Auch bei den Einzelkatas zeigten Lange und Quick gute Leistungen und landeten im Mittelfeld. Bruchmann kämpfte sich in die Finalrunde und zeigte dort eine verbesserte Kata, die mit Platz zwei belohnt wurde. Auch bei den Semikontakt-Kämpfen (Seniorinnen -75 kg) trumpfte die Hundsmühlerin groß auf. Im Finale geriet Bruchmann gegen ihre starke Gegnerin aus den Niederlanden zunächst in Rückstand, kämpfte sich dann aber heran und gewann schließlich sogar mit fünf Punkten Vorsprung durch einen technisches K.o. Damit qualifizierte sie sich auch für den „Grand Champ“-Kampf und setzte sich hier gegen die Deutschen Meisterinnen der anderen drei Gewichtsklassen durch. Zusätzlich wurde die 19-Jährige als beste Technikerin des Turniers ausgezeichnet.

Vom offiziellen Spielbetrieb mussten sich die Schleuderballspieler des SV Rittrum wegen Spielermangels zwar abmelden. Dennoch nahm die Mannschaft jetzt am Turnier des KBV Grünenkamp teil – und kehrte mit dem Siegerpokal zurück. Die Rittrumer starteten im Turnier der Kreisklassen-Teams. Da die einzige Schleuderballmannschaft im Landkreis Oldenburg nur auf vier Spieler zurückgreifen konnte, war sie auf Unterstützung anderer Teams angewiesen. So halfen Akteure aus Grabstede und Grünenkamp aus und streiften sich vorübergehend das Trikot der Blau-Weißen über. Der SV Rittrum setzte sich gegen KBV Grünenkamp mit 1:0 durch. Anschließend gelang Grünenkamp ein 5:0-Sieg gegen den TuS Grabstede II. In der letzten Partie feierten die Rittrumer mit dem 3:0 gegen den TuS Grabstede II den Turniersieg.

Mit zwei Titeln kehrte Leichtathlet Kurt Riep vom TV Hude von den Landesmeisterschaften der Senioren aus Schöningen zurück. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Riep im Kugelstoßen und Diskuswerfen. Jeweils als Jahresbester angereist, gewann der Huder im Diskuswurf mit 32,45 Metern und über fünf Metern Vorsprung den Titel. Auch im Kugelstoßen war er mit 11,04 Metern der Konkurrenz deutlich überlegen und feierte seinen zweiten Titel.