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Tischtennis Felix Lingenau führt den TV Hude ins Viertelfinale

GF

BRüHL - Die Tischtennisspieler des TV Hude haben einer gerade in den Pokal-Wettbewerben sowieso schon erfolgreichen Saison eine Krone aufgesetzt. Bei der „Deutschen Pokalmeisterschaft“ in Brühl haben sie am Freitagnachmittag durch einen 4:1-Sieg über den TSV Aukrug aus Schleswig-Holstein schon vor dem letzten Vorrundenspiel den Sprung ins Viertelfinale sicher. Das war bis dahin noch keinem TVH-Team gelungen.

Die Huder, die ihre erste Partie gegen den FC Queidersbach (4:0) gewonnen hatten, sind das einzige ungeschlagene Team in der Gruppe. Sie können sich an diesem Sonnabend gegen die DJK Langenfeld sogar eine 1:4-Niederlage leisten. Trotzdem wären sie Gruppensieger.

„Wir haben im Vergleich zum ersten Spiel gegen einen besseren Gegner besser gespielt“, sagte der Huder Christopher Imig nach der Partie am Freitag. Eine besondere Energieleistung vollbrachte Felix Lingenau. Er war dreimal im Einsatz, dreimal gingen die Partien bei sehr hohen Temperaturen in der Halle über fünf Sätze. Schon im ersten Einzel bewies er großen Kampfgeist. Nach drei Sätzen lag er mit 1:2 zurück. Im vierten Durchgang hatte sein Gegner Thorsten Loreit zunächst beim 8:10 zwei und dann in der Verlängerung weitere sechs Matchbälle. Lingenau wehrte alle ab und glich mit seinem zweiten Satzball zum 19:17 aus. Den Entscheidungssatz gewann er mit 11:8. Imig unterlag trotz einer guten Leistung gegen den TSV-Akteur Florian Roth. Simon Pohl, der mit einem Splitter im Fuß spielte, bot eine glänzende Vorstellung. Mit einem glatten Drei-Satz-Erfolg über Lars-Oke Greve brachte er den TVH mit 2:1 in Führung. Den Sieg machte dann Lingenau zunächst an der Seite von Marco Stüber mit einem 3:2 im Doppel sowie später mit einem 3:2 über Roth perfekt.

Ergebnisse: Lingenau -Lohreit 7:11, 11:7, 9:11, 19:17, 11:8; Imig -Roth 2:11, 11:13, 11:9, 8:11; Pohl - Greve 11:6, 11:7, 12:10; Lingenau/Stüber - Roth/Greve 4:11, 11:9, 11:5, 10:12, 11:4, Lingenau - Roth 11:8, 12:10, 10:12, 8:11, 11:6.

Die Tischtennisspieler des TV Hude kämpfen seit Donnerstag in Brühl um den Bundespokal. Die Verbandsliga-Mannschaft hat sich als Gewinner des niedersächsischen Pokal-Wettbewerbs für die Endrunde auf nationaler Ebene qualifiziert. Für die

NWZ

  schreibt der Huder Moritz Tschörtner in Brühl ein Tagebuch.

Den Auftaktsieg haben wir am Donnerstag auf dem Balkon ein wenig gefeiert. Dabei trugen Anekdoten von früheren Tischtennis-Events zur Erheiterung bei. Da die Wohnungen hellhörig sind, bekam auch die Vermieterin mehr Informationen als gewünscht – es war ihr zu laut. Und wir dachten, wir hätten uns zurückgehalten. Sie quittierte ihr Befinden mit der Übergabe eines blauen Briefes und der Bitte, die Nachtruhe einzuhalten. Ihrem Wunsch kamen wir selbstverständlich nach.

Gestern fand die offizielle Spielerparty statt. Zu der Feier waren alle rund 300 Teilnehmer eingeladen. Mit dabei war auch „Edel-Fan“ Tom Stakemeier, der am Freitag anreiste und uns schon beim Spiel gegen Aukrug unterstützte. Auch der frühere Huder Christian Berding, der inzwischen in Köln lebt, feuerte uns an.

Mit gesundem Selbstvertrauen machte eine Damen-Mannschaft auf sich aufmerksam. In großen Buchstaben war auf einem Plakat zu lesen: „Wir kommen aus Sachsen, wo die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen.“

Das lasse ich einfach mal so stehen. Ein wenig Sorgen bereitet uns Teamkamerad Simon Pohl. Er hatte einen Splitter im Fuß und konnte sich nur eingeschränkt bewegen. Wir hoffen, dass er schnell wieder schmerzfrei ist und für die nächsten Spiele zur Verfügung steht.

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