BRüHL - Perfekter Start. Die Tischtennisspieler des TV Hude sind am Donnerstag mit einem 4:0-Erfolg über den FC Queidersbach (Pfalzliga) in die „Deutschen Pokalmeisterschaften“ für Verbandsklassen-Mannschaften gestartet, die der TTC Brühl-Vochem ausrichtet. „Das war der richtige Gegner und das passende Ergebnis zum Auftakt“, freute sich der Huder Felix Lingenau.
Lingenau lobte Immanuel Mieschendahl. „Er war richtig gut“, sagte er über den HTV-Spitzenspieler. Der hatte sein Team mit einem glatten Drei-Satz-Sieg in Führung gebracht. Der habe den anderen Akteuren den nötigen Rückhalt gegeben, so Lingenau. Simon Pohl gewann dann ebenfalls in drei Durchgängen. Lingenau gewann sein Einzel nach 1:2-Rückstand im fünften Satz mit 11:6. Und auch das Doppel ging über die volle Distanz. Lingenau machte an der Seite von Marco Stüber zunächst ein 0:2 wett. Dann sicherte das HTV-Duo mit einem 11:8, das Stüber mit einem Ass erzielte, den 4:0-Gesamtsieg. „Wir können besser Spielen“, sagte FCQ-Spieler Horst Liem. „Wir haben uns unter Wert verkauft.“
An diesem Freitag tragen die Huder ihr nächstes Vorrundenspiel gegen den TSV Aukrug aus. Am Sonnabendvormittag steht dann das letzte Gruppenspiel an. Die beiden Erstplatzierten erreichen das Viertelfinale, das ebenfalls noch am Sonnabend ausgetragen wird. Dann wäre auch Mischendahl wieder mit von der Partie. Er wird aus beruflichen Gründen in der Vorrunde nicht mehr mitspielen.
Ergebnisse: Mieschendahl - Müller 11:5, 11:4, 11:5; Pohl - Henze 11:7, 11:8, 11:7; Lingenau - Liem 5:11, 11:8, 8:11, 11:9, 11:6; Lingenau/Stüber - Müller/Henze 4:11, 11:13, 11:3, 11:9, 11:8.
Die Tischtennisspieler des TV Hude kämpfen seit Donnerstag in Brühl um den Bundespokal. Die Verbandsliga-Mannschaft hat sich als Gewinner des Niedersächsischen Pokal-Wettbewerbs für die Endrunde auf nationaler Ebene qualifiziert. Für dieNWZ
schreibt der Huder Moritz Tschörtner in Brühl ein Tagebuch.Im Großen und Ganzen ist unsere Anreise glatt gelaufen. Zumindest bis Brühl. Denn hier scheint es zwei Straßen zu geben, die Bonnstraße heißen. Zu unserer großen Verwunderung bog das Auto mit Marco Stüber am Steuer an einer Autobahnausfahrt ab, während das Navigationsgerät in unserem Wagen anzeigte, dass wir noch ein wenig weiter auf der Autobahn bleiben sollten. Da Marco aber ebenfalls mit einem solchen technischen Hilfsmittel ausgestattet ist, haben wir uns erst einmal keine Sorgen gemacht. Wir fanden problemlos zur Halle. Dort warteten wir einige Zeit auf Marco und unsere Mannschaftskameraden. Sie waren in einem ganz anderen Stadtteil gelandet, fanden den Weg zu uns dann aber natürlich noch. Da wir rechtzeitig losgefahren waren, war das alles kein Problem.
Großes Glück haben wir mit unserer sehr schönen Wohnung, die ganz in der Nähe der Hallen liegt. Sie ist der Beweis dafür, dass sich optimistische Planung und frühzeitiges Buchen bezahlt machen. Marco hatte sie schon reserviert, als wir noch gar nicht qualifiziert waren. Sie wird sonst von Studenten bewohnt, war aber an diesem Wochenende frei. Die Vermieterin erzählte uns, dass sie später noch unzählige Anfragen von Tischtennisspielern erhalten hatte.
Zurück an der Halle hatten wir unseren ersten Einsatz an einem Tisch. Wir griffen aber noch nicht zu unseren Schlägern, sondern zu Wassereimern. Ein Tisch neben einer Grillstation hatte Feuer gefangen, wir halfen beim Löschen.
In der Halle trafen wir dann gleich eine gute Bekannte: die ehemalige TVH-Spielerin Anke Bielefeld. Sie hat sich mit dem FC Huchting für das Turnier qualifiziert. Dem gilt jetzt unsere volle Konzentration, schließlich wollen wir unseren Club und Niedersachsen gut vertreten.
