Oldenburg - Es läuft bei den Tischtennisspielern von Blau-Weiß Bümmerstede: Mit einem 9:7 im Nachbarschaftsduell beim Hundsmühler TV II hat der Bezirksoberligist seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel gefeiert.
Die zweite Frauenmannschaft des Oldenburger TB musste dagegen bei ihrem ersten Bezirksoberliga-Auftritt Lehrgeld zahlen und unterlag der TTG Nord-Holtriem II mit 0:8.
Bezirksoberliga, Männer: Hundsmühler TV II - Blau-Weiß Bümmerstde 7:9. Wie schon die beiden Partien der abgelaufenen Saison ging das Derby über die volle Distanz, dieses Mal behielt aber Bümmerstede die Nase vorn. „Das haben wir unserer Kampfkraft und den starken Einzeln zu verdanken“, freute sich Mannschaftsführer Wido Stucke: „Das sind wichtige Punkte gegen den Abstieg.“
Alle drei Eingangsdoppel waren nach 2:0 oder 2:1 Satzführungen noch verloren gegangen, dann aber kämpften sich die Gäste wieder heran. Stucke überzeugte mit Siegen gegen Detlef Lübben und Oliver Leubert, auch Markus Völkel setzte sich gegen Leubert durch. In der Mitte war auch Daniel Trendelbernd zweimal erfolgreich. Und nach zehn verlorenen Enddoppeln in Folge gelang Bümmerstede hier endlich mal wieder ein Sieg. Ob das eine Trendwende war, bleibt aber abzuwarten: Auch in der letzten Spielzeit hatte BWB sein erstes Enddoppel gewonnen, bevor die Negativserie begann.
BW Bümmerstede: Stucke/Völkel, Stucke (2), Völkel, Trendelbernd (2), Geyer, Cordes, Sebens.
Frauen: Oldenburger TB II - TTG Nord-Holtriem II 0:8. Als Siebter der Bezirksliga war die OTB-Reserve noch in die Bezirksoberliga nachgerückt, da sonst keine Mannschaft die Chance wahrnehmen wollte oder konnte. „Wir müssen uns natürlich erstmal umstellen“, erklärte Mannschaftsführerin Franziska Meerhoff: „Hier geht alles etwas ernster zu.“
Einen Punkt gab es nicht, immerhin konnten Meerhoff, Christiane Falk, Heike Fleßner und Lia Siems aber alle mindestens einen Satz gewinnen, Fleßner verpasste beim 10:12 im fünften Satz gegen Birgt Schuster den Ehrenpunkt nur knapp. „Das war in Ordnung, wir hoffen, dass wir in den nächsten Spielen immer besser reinkommen und uns an das Niveau gewöhnen“, meinte Meerhoff.
