BÜRGERFELDE - Für den VfL Oldenburg ist eine neue Sporthalle immens wichtig. Darauf wies Präsident Günther Bredehorn am Montagabend auf der gut besuchten Delegiertenversammlung im Vereinsheim an der Rebenstraße nachhaltig hin. Seit zweieinhalb Jahren werde über den Hallenbau diskutiert, eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen, bedauerte Bredehorn.
Eine neue Sporthalle mit Sportinternat sei dringend notwendig, um auch in Zukunft talentierte Handball-Jugendliche in Oldenburg ausbilden zu können. Dank der Unterstützung eines privaten Investors könne das jetzt realisiert werden (die NWZ berichtete). „Nun sind alle Entscheidungsträger in der Stadt gefordert, diese einmalige Chance auch zu nutzen und neben der Stadt der Wissenschaft einen weiteren Leuchtturm für die Region zu schaffen“, betonte der VfL-Präsident.
Gern berichtete Bredehorn von den sportlichen Erfolgen im zurückliegenden Jahr. So wurde die erste Fußballmannschaft Niedersachsenliga-Meister, Leichtathletin Ruth Spelmeyer Deutsche Jugendmeisterin über 200 Meter, die Handballerinnen gewannen im europäischen Wettbewerb den Challenge-Cup, Johann Arends wurde Europameister im Schleuderballwerfen in der Männerklasse M 55 und Julia Wenzl Weltmeisterin mit der Handball-Juniorinnen-Nationalmannschaft.
Die Mitgliederzahl konnte laut Bredehorn nahezu konstant gehalten werden. Mehr als die Hälfte der 1621 Mitglieder seien Kinder und Jugendliche. „Das ist erfreulich“, so der VfL-Präsident dazu.
In den Berichten aus den Abteilungen wurde auf die Angebote des VfL in den Bereichen Breiten-, Freizeit-, Leistungs- und Gesundheitssport eingegangen. Die Leichtathleten plädierten für die ihrer Meinung nach dringend erforderliche Sanierung des Marschwegstadions, um auch in Zukunft die weitere Förderung ihrer erfolgreichen Sportler vorantreiben zu können.
Bei den anstehenden Wahlen wurde Günther Bredehorn, der seit zehn Jahren im Amt ist, mit großer Zustimmung wiedergewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden die Vorstandsmitglieder Max Bialek, Maike Balthazar, Enno Cording und Thorsten Hellmich.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im VfL wurden Matthias Blum, Peter Forst, Thomas Polke und Frank Rekowski ausgezeichnet. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Edith und Bernd Fieber, Karl Heine, Günther Jürgens, Elsa Schütt, Günter Steinert und Gerd Thielemann, die dem VfL seit 50 Jahren angehören. Bereits 70 Jahre im VfL ist Marianne Paulsen. Für ihre besonderen Verdienste um den Verein wurden Jürgen Heinze (seit 50 Jahren Fußball-Schiedsrichter) und Bernt Thole (Abteilungsleiter Tanzen) von der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.
