Cloppenburg - Der Tod des ehemaligen Fußballprofis Werner Biskup (die NWZ berichtete) hat bundesweite Trauer ausgelöst. Der ehemalige Trainer des SC Sternbusch verstarb am Sonntag im Alter von 72 Jahren.
Tief betroffen zeigten sich die Verantwortlichen und Anhänger von Hannover 96, als sie vom Tod Biskups erfuhren. Er war einer der populärsten Trainer in Hannovers bewegender Vereinsgeschichte. Mit den Leinestädtern gelang Biskup 1985 sogar der Aufstieg in die Bundesliga. Dadurch sicherte er sich für immer einen Platz in den Herzen der Fans. 96-Präsident Martin Kind sagte gegenüber der Neuen Presse Hannover, der Verein wolle die Familie „über das normale Maß hinaus“ unterstützen.
Auf der Homepage des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf findet sich ebenfalls ein Nachruf auf den gebürtigen Bottroper. Mit der Fortuna stieg er während seiner aktiven Spielerlaufbahn 1966 in die erste Liga auf. In dem Nachruf erfährt man, dass Biskup früher den Spitznamen „Germano“ trug.
Im Jahr 1968 wechselte er zum 1. FC Köln. In der Domstadt ist die Trauer groß. Der Traditionsverein erinnert auf seiner Homepage mit einem Artikel an den Defensivspieler, der zweimal mit Köln ein DFB-Pokalendspiel erreichte. Darüber hinaus war Biskup noch von 2009 bis 2011 als Talentscout für den 1. FC Köln im Einsatz. Auch auf den Internetseiten von Preußen Münster und vom VfL Osnabrück wird an ihn erinnert.
Wie beliebt der 72-Jährige war, wird auch beim Blick in die sozialen Netzwerke deutlich. Bei Twitter trauerten sogar Anhänger des türkischen Erstligisten Trabzonspor, auch dieser Club vermeldet den Tod auf seiner Homepage. Biskup war dort Ende der 80er als Trainer tätig gewesen.
Auch deutsche Fans reagierten bestürzt. „Ruhe in Frieden, Werner Biskup. Der Himmel bekommt einen großartigen Trainer!“, twitterte ein Nutzer. Eine Userin schrieb: „Meine schönsten Hannover96-Erinnerungen verbinde ich mit der Zeit, als Werner Biskup Trainer war. RIP.“
