BURHAVE - BURHAVE - Ihrer Bestimmung übergeben worden ist die Sporthalle in Burhave am 16. Mai 1981. Zuvor war im Burhaver Rathaussaal geturnt worden. Gefeiert werden soll das 25-jährige Bestehen der Sporthalle in Burhave am kommenden Sonntag, 8. Oktober, mit einer bunten Sportschau.

Bereits seit einigen Monaten laufen dafür die Vorbereitungen. Gemeinde, Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Burhave, Turnverein Waddens und Turn- und Sportverein (TuS) Tossens haben in einem Arbeitskreis ein Programm entwickelt.

Die bunte Sportschau am kommenden Sonntag beginnt um 14 Uhr mit einer Tanzvorführung des Turnvereins Eckwarden. Bürgermeister Rolf Blumenberg wird um 14.10 Uhr die Gäste begrüßen. Mit der Auflösung eines Aufmerksamkeitsspiels, bei dem kleine Preise zu gewinnen sind, klingt diese Sportschau gegen 17 Uhr aus.

Die Moderation übernimmt der Burhaver Günter Thielemann. An diesem Nachmittag soll die ganze Vielfalt des Sports in der Gemeinde Butjadingen dargestellt werden – kurzweilig und abwechslungsreich.

Auf dem Programm stehen auch: Kinderturnen, Geräte- und Bodenturnen, Gesundheitssport, Bosseln (Eisstockschießen in der Halle), Trampolin, Einradfahren, Step-Aerobic, Tennisübungen, Rope-Skipper (Seilspringen), Tanzvorführungen. Der Turnverein Stollhamm wird Kampfsport präsentieren.

Sein Können zeigen wird am Sonntag in der Burhaver Halle auch der acht Jahre alte Burhaver Oskar Jedebrock, Bezirksmeister im Bodenturnen.

Genutzt wird die Burhaver Sporthalle von der Burhaver Grundschule, der Tossenser Zinzendorfschule, den Sportvereinen Burhave, Stollhamm und Tossens sowie vom Schützenverein Burhave (Bogenschießen).

Baubeginn war im Frühjahr 1980. Die Halle ist sieben Meter hoch und teilbar. Die Spielfläche ist insgesamt 45 Meter lang und 20 Meter breit. Die Sporthalle hat einen punktelastischen Fußboden.

Die Baukosten betrugen 2,4 Millionen DM (1,2 Millionen Euro). 50 Prozent dieser Summe brachte die Gemeinde selbst auf.

Anlässlich der bevorstehenden Sportschau weist Bürgermeister Rolf Blumenberg darauf hin, dass der Sport in der Wesermarsch nirgends einen höheren Organisationsgrad aufweise als in der Gemeinde Butjadingen. Immerhin gehörten nach einer Statistik des Kreissportbundes rein rechnerisch 61 Prozent der Butjadinger Bürger einem Sportverein an. Auch wenn darunter eine Reihe von Doppelmitgliedschaften sind, spricht diese Zahl nach Ansicht des Bürgermeisters für das Angebot und für die Qualität in den Butjenter Sportvereinen.