Friesland - Sowohl der BV Bockhorn als auch der TuS Obenstrohe genießen am siebten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Heimrecht.
BV Bockhorn - VfL Wildeshausen (Sonnabend, 16.30 Uhr, Hilgenholter Straße). Im Duell gegen einen der ganz großen Titelkandidaten wollen die Spieler von BVB-Trainer Sebastian Schütte vor allem ein Manko der vergangenen Partien beheben. „Wir wollen mit Hilfe der Zuschauer diesmal von Beginn an voll bei der Sache sein“, fordert Schütte, nachdem die Bockhorner zuletzt in der ersten Halbzeit jeweils deutlich ins Hintertreffen geraten waren. Gegen den HFC ging die Aufholjagd noch gut aus (4:3 nach 0:2), beim VfL Oldenburg II nicht (3:4 nach 0:3).
Zu Hause haben die Friesländer alle drei bisherigen Saisonspiele gewonnen. „Dieses Selbstbewusstsein wollen wir mitnehmen, ein gutes Spiel machen und versuchen, den Favoriten zu ärgern“, erläutert Schütte und „könnte am Ende mit einem Punkt schon gut leben“. Dabei sollten die Bockhorner tunlichst die Fehlpässe im Spielaufbau vermeiden, die bislang zu so vielen Gegentreffern geführt haben.
„Wir krempeln beim BVB im Moment gerade die Spielweise der vergangenen zehn Jahre um, wollen das Spiel aufbauen, statt nur auf Konter über Wilke Runkel und Patrick Degen zu setzen“, pocht Schütte weiter auf Geduld von den Spielern, Offiziellen und dem Umfeld beim BVB.
TuS Obenstrohe - VfL Oldenburg II (Sonntag, 15 Uhr, Plaggenkrugstraße). Beim 4:3 der Oldenburger gegen den BV Bockhorn am vergangenen Spieltag war Gerold Steindor als Kiebitz vor Ort. Nicht nur wegen des Sieges der Siepe-Elf gegen seinen Ex-Club hat der TuS-Trainer seine Mannschaft an diesem Sonntagnachmittag vor Bruder Leichtfuß gewarnt: „Das wird keine leichte Aufgabe für uns werden – wir müssen gegen diese taktisch sehr disziplinierte Mannschaft Geduld haben und bei den gefährlichen Kontern des VfL II auf der Hut sein.“
Die im 4-4-2-System agierenden und auswärts noch sieglosen Gäste dürften auch in Obenstrohe versuchen, vor allem über Konter zum Erfolg zu kommen. Daher heißt es bei Ballverlusten für die Platzherren, schnell wieder hinter den Ball zu kommen. Um die Defensive der Gäste knacken zu können, setzt Steindor derweil auf viel Bewegung ohne Ball, um genügend Anspielstationen zu haben.
Fehlen werden am Sonntag indes Lars Zwick und Mathias Hausburg (beide privat verhindert). Kleine Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Matthias Lamche und Julian Stieg (beide erkrankt) sowie Florian Jochens (Knieprobleme).
Unterstützt werden die TuS-Spieler von der Tribüne aus diesmal auch von 37 alten Obenstroher „Fußball-Haudegen“. Grund: Helmut Mostowski und Manfred Pfeifer haben an diesem Tag ein Treffen von Spielern aus den ersten 30 Jahren der Abteilungsgeschichte organisiert.
