Dinklage/Cloppenburg - Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg gewann vor 800 Zuschauern in Dinklage das Achtelfinale um den Niedersachsenpokal mit 3:0 (2:0). Trainer Jörg-Uwe Klütz war zufrieden: „Das war eine souveräne Leitung meiner Mannschaft.“
Der drei Klassen tiefer angesiedelte TV Dinklage begegnete dem Favoriten mit viel Respekt und abwartend. Die Cloppenburger, für die Siegfried John diesmal im Tor stand, und Andreas Zimmermann den verletzten Christian Willen ersetzte, taten sich zunächst trotz permanentem Ballbesitz schwer, eine Lücke in Dinklages Abwehrgeflecht zu erspähen.
In der 18. Minute war es aber soweit: An Malte Beermanns Freistoßflanke kam Julian Bennert zwar nicht heran, er irritierte die Dinklage Abwehr jedoch so, dass Torwart Frank Lange nur abklatschen konnte, und Moritz Steidten aus kurzer Distanz abstaubte.
Drei Minuten später rettete der TVD-Keeper glänzend, nachdem Kristian Westerveld den Ball in den Strafraum hineingeköpft hatte, und Tim Hofmann mit seinem sehenswerten Flugkopfball scheiterte. Nachdem Stefan Wulfing mit dem einzigen ernsthaften Schuss vor der Pause in die Nähe des BVC-Tores gekommen war (30.), hatte auf der Gegenseite Paul Kosenkow Pech. Denn sein Schuss konnte Florian Lange für seinen geschlagenen Torwart kurz vor der Linie wegschlagen (32.). Folgerichtig war die 2:0-Pausenführung verdient: Kosenkow flankte, Andreas Gerdes-Wurpts stoppte den Ball schulmäßig und jagte die Kugel unhaltbar ins linke, untere Eck. Als kurz nach Wiederbeginn Bennert eine Hereingabe von Gerdes-Wurpts zum 3:0 verwertete (50.), war der Pokalkampf gelaufen. Dinklage kam zu keiner echten Torchance, der Rest wurde deshalb für den BVC zu einem Kürprogramm.
Das Viertelfinale ist für den 21. August angesetzt und wird an diesem Mittwoch ausgelost.
Tore: 0:1 Steidten (18.), 0:2 Gerdes-Wurpts (42.), 0:3 Bennert (50.).
BVC: John - Gerdes, Hofmann, Steidten, Zimmermann - Westerveld, Beermann (71. Thoben) - Kosenkow, Wangler - Gerdes-Wurpts (67. Sagmak), Bennert (58. Faqiryar).
Schiedsrichter: Dennis Senning (Marklohe).
