CäCILIENGRODEN - Die Landesklassen-Handballer des TuS Cäciliengroden kehrten mit dem fest einkalkulierten Sieg vom Aufsteiger TuS Esens heim. Der 32:23-Sieg konnte Cäciliengrodens Trainer Karl-Heinz Müller nicht zufrieden stellen, denn seine Mannschaft spielte über weite Strecken unkonzentriert und überheblich. „Nach dieser Partie besteht Gesprächsbedarf“, kündigte Müller an.

„Wir sind bereits als Sieger in das Spiel gegangen“, kritisierte Müller die Einstellung seiner Schützlinge. Esens führte dadurch schnell mit 3:0. „Nach dem 4:4 haben wir unser Spiel und den Gegner zwar in den Griff bekommen, überzeugen konnten wir jedoch nicht“, ärgerte sich Müller.

Der Neuling hielt dadurch auch weiterhin mit, lag zur Pause nur mit 14:18 hinten. „Für einige Minuten nach Wiederbeginn wirkten meine Worte“, berichtete Müller über den Beginn der zweiten Halbzeit. „Sechs Tore in Folge durch unser schnelles Spiel zum 24:14 brachten die Vorentscheidung. Leider fielen wir dann wieder in den alten Trott zurück, so dass wir diesen Vorsprung nicht mehr ausbauen konnten“, schloss der Groden-Trainer seinen Bericht ab. „Mit einer derartigen Einstellung haben wir gegen die HSG Neuenburg-Bockhorn am nächsten Sonnabend in Sande keine Chance“, blickte er bereits sorgenvoll nach vorn.

TuS Cäciliengroden: Marcus Schopp (ab 21. Min.), Christian Mahler (1. - 20. Min.) im Tor, Jesko Budde, Maik Stallmann (1), Thomas Frerichs (3), Tobias Schulz (9), Thorben Buschmann (7), Stefan Budde (5/1), Timo Redenius, Erik Eilers (5), Michael Schöpgens (1), Mario Bonne (1).