Lastrup - Ob Calle Cool schon heiß auf die Lastruper Spring Days ist, weiß wohl nur er selbst. Spätestens aber, wenn er auf dem Hauptplatz der Reitanlage Böckmann galoppieren kann, wird sich der Holsteiner Wallach freuen. Nisse Lüneburg bringt das Pferd mit zu den 5. Lastruper Spring Days, mit dem er vor knapp einem Jahr das 83. Deutsche Springderby gewonnen hat. Offenbar will der 24-Jährige in dem Turnier, das an diesem Freitag beginnt und am Sonntag um 15 Uhr mit dem Großen Preis seinen Höhepunkt erreicht, schon mal zeigen, dass mit ihm auch in der anstehenden Freiluftsaison zu rechnen ist.

Dass Calle Cool, der auch schon von Carsten-Otto Nagel geritten wurde, seines Namens zum Trotz nicht nur im Winter zu Höchstleistungen im Stande ist, wissen die Experten. Allerdings auch, wie stark die Konkurrenz Lüneburgs ist. Schließlich bringt auch Torben Köhlbrandt aus Ibbenbüren ein Top-Pferd mit in den Kreis Cloppenburg.

Mit dem Schimmelhengst C-Trenton Z belegte er vor zwei Jahren und 2012 erneut im Derby Platz zwei. Ein lockeres Einspringen ist da nicht zu erwarten. „Lastrup gehört in die Vorbereitung für den Hengst“, sagt der 33-jährige Köhlbrandt.

Dass Calle Cool und C-Trenton Z gute Bedingungen vorfinden, dafür wollen die Veranstalter Mario Stevens und Gilbert Böckmann sorgen. „Wir haben den Platz am Montag vorbereitet und gewässert“, berichtet Hausherr Böckmann.

Besonders beansprucht wird der große Sandplatz wohl wieder zum Ende des Turniers hin. Die letzte der zehn Prüfungen wird der Große Preis – Gedächtnispreis Anton & Brigitte Böckmann – sein.

Und den würde sich einer der Organisatoren am liebsten selbst sichern. Stevens will seinen Sieg aus dem letzten Jahr wiederholen. Allerdings hat er sich das Leben selbst schwergemacht. Böckmann und der Molberger haben einfach jede Menge starke Reiter mit tollen Pferden angelockt.

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)