CAPPELN - Das Fest der Dressur wirft seine Schatten voraus. Vom 29. bis zum 31. Juli messen sich mehrere Dressurreiter der Weltspitze auf dem Hof Vorwerk in Cappeln. Während der Premiere im vergangenen Jahr waren Tausende Zuschauer auf dem Gestüt mit der markanten Hofeinfahrt zu Gast gewesen.

Die Organisatoren um Dr. Kaspar Funke arbeiten seit Wochen mit Hochdruck. „Wir freuen uns auf dieses Turnier“, sagte Werner Weddehage vom Hof Vorwerk während einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen in Cappeln. „Ich bin mir sicher, dass es ein toller Wettbewerb wird. Herr Funke hat ein hochkarätiges Starterfeld auf die Beine gestellt.“ Unter anderem werden Nadine Capellmann, Juan Manuel Munoz Diaz und Michael Klimke starten.

Schon im vergangenen Jahr hatte Funke bei der Auswahl der Reiter ein glückliches Händchen bewiesen. Damals eroberten die spanischen Reiter die Herzen der Zuschauer im Sturm. Auch in diesem Jahr ist die spanische Equipe, die von Jean Bemelmans trainiert wird, mit von der Partie. „Die spanischen Reiter waren echte Publikumsmagneten”, sagte Funke.

Bemelmans hatte nicht lange überlegen müssen, ob er der erneuten Einladung folgt oder nicht. „Ich mag das gemütliche Ambiente auf dem Hof Vorwerk. Deshalb haben wir wieder zugesagt”, sagte Bemelmans.

Um die Sicherheit der Pferde braucht er sich keine Sorgen zu machen: Die Stallungen werden bewacht. „Die Pferde brauchen ihre Ruhe”, sagte Bemelmans. Und die wäre nach seinen Worten nicht gewährleistet, wenn alle zwei Minuten Zuschauer durch die Stallungen liefen.

Im Gegensatz zum Vorjahr wird sich das Turnier nur über drei – und nicht über vier Tage – erstrecken. Der Aufwand sei sonst einfach zu groß, sagte Funke am Dienstag.

Dafür können die Veranstalter erneut auf die Unterstützung der Gemeinde Cappeln setzen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass diese Veranstaltung in unserer Gemeinde stattfindet. Deshalb helfen wir, wo wir nur können”, sagte Josef Moormann, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Cappeln.

  Der Fernsehsender Sport 1 berichtet in einer Live-Schaltung am 30. Juli von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr von der Grand Prix Kür.

Stephan Tönnies
Stephan Tönnies Redaktion Münsterland (Lokalsport)