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Schießsport Christin Hilmer verpasst Finale knapp

Bydgoszcz/Reitland - Die Rodenkircher Wurfscheibenschützin Christin Hilmer hat jetzt bei den Weltmeisterschaften der Studierenden im polnischen Bydgoszcz das Finale knapp verpasst. Sie belegte im Vorkampf mit 62 getroffenen Scheiben Rang sieben im Trap. Die besten sechs Schützinnen hatten sich für das Finale qualifiziert. Mit 64 von 75 Scheiben hätte sie das Stechen um einen Finalplatz erreicht.

Kritischer Blick zurück

„Das ist auf der einen Seite zwar äußerst ärgerlich, zumal ich international schon sehr viele siebte Plätze belegt habe“, sagte die Deutsche Juniorenmeisterin, „aber auf der anderen Seite freue ich mich, dass ich mich nach der katastrophalen Leistung im Training noch einmal so verbessern konnte.“ Sie wertete das Ergebnis deshalb als gutes Zeichen für zukünftige internationale Wettbewerbe.

Im Training hatte Christin Hilmer gerade mal 58 von 75 Scheiben getroffen. Die Ausnahmeschützin schob Frust. „National schieße ich zwar gute Ergebnisse, unerklärlicherweise liege ich international jedoch immer deutlich unter meinem Leistungsniveau“, sagte sie. „Es scheint, als bleibt mein Talent fürs Schießen beim Einstieg in den Flieger in Deutschland.“ Der Druck, auch mal ein internationales Finale zu erreichen, steige deshalb von Wettkampf zu Wettkampf.

Doch auch dank der Hilfe ihres Trainers Michael Erlewein lief es im Vorkampf etwas besser. Christin Hilmer begann mit einer mauen 20er Runde. Es sei zwar ein um zwei Scheiben besseres Ergebnis drin gewesen, meinte sie. Aber die Nervosität hatte ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Ergebnis der zweiten Runde war „sehr schlecht“. Sie traf nur 18 von 25 Scheiben. Der Druck nach der schwachen ersten Runde sei wohl zu groß gewesen, vermutet sie. „Gedanklich hatte sich für mich die Finalteilnahme damit erledigt.“ Prompt schoss sie eine 23er Runde. Trotz einer Steigerung im Vergleich zum Training verpasste sie das Finale.

Wertvolle Erfahrungen

Dennoch habe sie – wie die gesamte junge deutsche Mannschaft – in Bydgoszcz wertvolle Erfahren sammeln können. Schließlich sei das Niveau hoch gewesen, weil andere Nationen mit Weltklasseathleten angereist seien. „Wir werden Bydgoszcz in guter Erinnerung behalten.“

Die Weltmeisterschaften der Studierenden waren Christin Hilmers letzter Wettkampf in dieser Saison. In der Winterpause wolle sie Fehler in der Technik ausmerzen, kündigt sie an. „Die nächste Saison wird von der Anzahl der Wettkämpfe und auch von der Konkurrenz her allerdings etwas ganz Neues für mich sein, weil es meine erste Saison als Dame statt Juniorin sein wird.“

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