Cloppenburg - In einer Videokonferenz haben sich am Dienstagabend die Mitglieder des „Ausschusses Frauen-Bundesligen“ über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise ausgetauscht. „Für die zweite Bundesliga gilt nun, dass der Spielbetrieb bis auf Weiteres ruht“, sagt Tanja Schulte, die als Vertreterin des BV Cloppenburg Mitglied des Ausschusses ist. „Das heißt, dass mindestens bis zum 30. April nicht gespielt wird“, sagt die sportliche Leiterin des BVC, die die Mannschaft mit Imke Wübbenhorst und Thorben Geerken trainiert. Damit folgte das Gremium einer Empfehlung des Präsidiums der Deutschen Fußball-Liga (DFL).
Übereingekommen sei man außerdem, dass es eine mindestens zweiwöchige Vorlaufzeit geben muss, um wieder in die Spur zu kommen, bevor weitergespielt wird. „Das ist schon wichtig, schließlich haben wir seit dem 1. März kein Spiel mehr gehabt“, sagt Schulte.
Die 44-Jährige geht davon aus, dass der Fußball eh von den Entscheidungen der Politik und der Gesundheitsämter abhängig ist. „Da kann man dann nur drauf reagieren.“
Da es aber in der Videokonferenz vor allem um die Erstligisten ging, die zusammen mit den drei Bundesligen der Männer die Priorität genießen, steht schon die nächste Videokonferenz an – diesmal sollen die Zweitligisten unter sich sein. „Die zweite Liga der Frauen wird im Gegensatz zu den anderen vier Ligen dem Amateursport zugerechnet, in dem nicht die ganz großen Summen fließen“, sagt Schulte.
Eins ist aber wohl schon jetzt klar: Auch nach der nächsten Videokonferenz wird noch Vieles im Unklaren sein . . .
