CLOPPENBURG - Die sich noch in Schieflage befindliche Tabelle der Fußball-Oberliga Nord soll über Ostern gerade gerückt werden. Der Tabellendritte BV Cloppenburg empfängt am Montag um 15 Uhr die Zweitliga-Reserve des FC St. Pauli.

„Das ist ein typisches Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz. „Da wird uns alles abverlangt werden. Ich bin aber guter Dinge. Die Mannschaft zieht hervorragend mit“, meint er. Auf jeden Fall will der 39-Jährige am Montag einen stressfreien Nachmittag auf der Bank verbringen. Sowohl in Kiel (3:3), gegen Braunschweig (2:1) als auch zuletzt in Meppen (1:1) musste sein Team einem 0:1 hinterherhecheln. „Von Rückständen habe ich genug. Ich will, dass wir endlich einmal in Führung gehen. Das würde viele Dinge erleichtern.“

Gegen die Hamburger, die kräftig Boden gut gemacht haben, wird der BVC wohl abermals mit einer Spitze und einem Fünfermittelfeld beginnen. „Große Änderungen wird es nicht geben“, kündigt Klütz an. Am ehestens darf sich Sergej Dikhtjar Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen. Florian Heidenreich und Jan-Philipp Rose droht die Bank.

Ob Klütz Til Bettenstaedt, der sich zuletzt im Training und als Joker aufdrängte, als zweiten Stürmer bringt, dürfte von den Beobachtungen des Trainers in Wilhelmshaven abhängen. Dort nahm Cloppenburgs Trainer die Hamburger intensiv unter die Lupe.

Fest steht, dass der BVC bis zum Monatsende eine wichtige Weichenstellung Richtung Qualifikation vornehmen kann. Mit dem FC Altona 93 gastiert am 30. März der nächste direkte Konkurrent um einen Qualifikationsplatz in Cloppenburg. Das Hinspiel verlor der BVC mit 3:7. „Wenn wir frühzeitig Planungssicherheit schaffen könnten, wäre das eine tolle Sache für den Verein. In dieser Saison ist aber alles möglich. Also zählt aktuell nur St. Pauli“, meint Klütz.