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Fußball-Oberliga Klütz will wieder Siegeswillen sehen

Bodo Tarow

CLOPPENBURG - Nach zwei erfolgreichen Heimpartien müssen die Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg am Sonntag wieder mit dem Bus fahren. Um 15 Uhr wird Schiedsrichter Johann Pfeifer aus Hameln die Partie beim FC Hansa Lüneburg im Wilschenbruch-Stadion freigeben. Und für die Cloppenburger gilt: Nur wenn sie drei Punkte einfahren, können sie die Spitze weiter ohne Fernglas beobachten. Da den Gastgebern das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz droht, dürfen sich die Zuschauer auf ein intensives Spiel freuen.

„Lüneburg ist heiß auf uns. Es wird ein Kampfspiel geben. Dem müssen wir uns stellen. Und zwar von der ersten Minute bis zum Schlusspfiff“, fordert Cloppenburgs Coach Jörg-Uwe Klütz. Hundertprozentig sicher, dass seine Schützlinge die Nagelprobe bestehen, ist er sich aber nicht. Schließlich hatten die BVC-Spieler beim 3:2-Erfolg über den Vorletzten Uelzen zwei völlig verschiedene Gesichter gezeigt.

Die Ursachenforschung blieb ohne Ergebnisse. „Keiner wusste, warum wir eine indiskutable erste Halbzeit abgeliefert haben“, sagt Klütz. Die Aufholjagd im zweiten Durchgang wurde ihm derweil „zu wenig gelobt“. Der absolute Siegeswille sei spürbar gewesen.

Allerdings muss der BVC auch spielerisch wieder zulegen. Bernd Eilers, der aus privaten Gründen gegen Uelzen gefehlt hatte, wird ins defensive Mittelfeld zurückkehren. Wieder in die Spitze beordern wird Klütz Torjäger Rogier Krohne. „Er macht sich zu viele Gedanken. Ich hoffe, dass bei ihm der Knoten wieder platzt“, sagt Klütz. Neben Krohne dürfte erneut Andre Kaiser erste Wahl sein. Da der Tabellenzweite Emden in Uelzen vor einer unangenehmen Aufgabe steht und der Dritte Osnabrück II Spitzenreiter SV Meppen erwartet, könnte der BVC Boden gutmachen.

„Solche Rechenspiele sind beliebt. Ich mag sie aber nicht. Entscheidend ist, dass wir unsere Hausaufgaben sauber erledigen“, sagt Klütz. Sollte sich der BVC in Lüneburg durchsetzen, wäre das ein nachträgliches Geschenk für Präsident Joachim Schrader, der am Mittwoch seinen Geburtstag gefeiert hat.

Unterdessen haben die Cloppenburger schon das ein oder andere Talent, das den BVC verstärken könnte, kontaktiert. Ganz oben auf der Liste stehen soll Sascha Thale. Der in Hemmelte wohnende Stürmer des Bezirksligisten TuS Emstekerfeld hatte den BVC nach seiner Zeit als A-Junior verlassen und sich schnell im Herrenbereich etabliert.

Am Lüneburger

Wilschenbruch stehen die Zeichen auf Sturm. Schließlich hatten sich die Verantwortlichen nicht zuletzt dank der Rückkehr von Kult-Trainer Harry Pleß im vergangenen Sommer auf eine stressfreie Spielzeit eingestellt. Als 14. behauptet der 2008 aus dem Lüneburger SK und dem Lüneburger SV gebildete FC Hansa, der ab dem 1. Juli Lüneburger Sport-Klub Hansa heißen wird, zwar den ersten Nichtabstiegsplatz.

Doch

ein Verfolger-Quartett sitzt Hansa im Nacken. Seit sieben Runden wartet das Pleß-Team, in dem der Ex-BVCer Maik Kruse im Mittelfeld die Fäden zieht, auf einen Sieg. Zuletzt reichte es bei der ebenfalls vom Abstieg bedrohten Arminia aus Hannover zu einem torlosen Remis.

Bester Torschütze

der Lüneburger ist der Ex-Goslarer Luc Ndock, der schon siebenmal getroffen hat. Da er in der Winterpause keinen neuen Club fand, läuft auch der frühere St.-Pauli-Profi Dennis Tornieporth weiter für Hansa auf.
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