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Handball Sorgen um Punkte aus Dinklage-Spiel unberechtigt

jan

CLOPPENBURG - Die Landesliga-Handballerinnen des TV Cloppenburg sind an diesem Sonnabend Favoriten im Duell beim Drittletzten TuS Lemförde. Die Männer des TV Cloppenburg II müssen vor den Routiniers aus Bissendorf-Holte auf der Hut sein.

Handball, Frauen Landesliga: TuS Lemförde - TV Cloppenburg, Sonnabend, 18.30 Uhr. Keine Angst müssen die Handballerinnen des TV Cloppenburg in zweifacher Hinsicht haben. So sollte der Tabellenvierte nach Erfolgen beim Schlusslicht aus Aurich und davor beim Vorletzten aus Damme mit Außenseitern keine Probleme haben. Daher geht der TVC auch beim Drittletzten aus Lemförde als Favorit ins Rennen. „Ich kenne den Gegner zwar nicht, aber wir haben gut trainiert und zuletzt gegen Dinklage nach schwachem Start schnell die Kurve gekriegt“, ist Trainer Rolf Seng optimistisch.

Apropos Dinklage: Der 30:28-Erfolg der Cloppenburgerinnen wurde vom Gast wegen eines formalen Fehlers angezweifelt und ein Protest in Erwägung gezogen. TVC-Trainerin Slawka Jezierska war auf dem Spielbogen als Offizielle und als Spielerin eingetragen worden, darauf würde der Protest beruhen. Wie die

NWZ

  auf Nachfrage bei Staffelleiter Klaus Wernicke (Nordenham) erfuhr, kann dem TVC Entwarnung gegeben werden. „Dieser Fehler hat keine Auswirkung auf die Spielwertung“, so Wernicke. Der doppelte Eintrag sei nur ein formaler Fehler. Da die Trainerin spielberechtigt sei, könne es daher nur eine Geldstrafe geben, die vielleicht, da den Schiedsrichtern vor dem Spiel nichts aufgefallen war, dem TVC sogar auch noch erspart bleiben könnte.

So kann der TV Cloppenburg beruhigt nach Lemförde fahren. Allerdings stehen hinter den Einsätzen der angeschlagenen Rebecca Swoboda, Ann-Kathrin Meyer und Christine Dammann noch Fragezeichen.

Männer, Weser-Ems-Liga: TV Bissendorf-Holte III - TV Cloppenburg II, Sonntag 11 Uhr. Früh aufstehen gilt es für die Spieler des TV Cloppenburg II, wenn es zum Tabellendrittletzten geht. Und ausgeschlafen sollten, so betont TVC-Trainer Markus Gabler, die Gäste unbedingt sein. „Unser Gegner ist eine große Wundertüte“, charakterisiert er den Gastgeber um den 52-jährigen Torhüter Manfred Rußwinkel und die routinierten Rückraumschützen Frank Kavermann und Dirk Rehme-Schlüter. „Ich hoffe, dass wir Ehrgeiz und Cleverness genug aufbringen, um diese nicht einfache Aufgabe zu bestehen“, rechnet Gabler mit starker Gegenwehr, denn Bissendorf-Holte will auf jeden Fall die Liga erhalten.

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