Cloppenburg - Der 17-jährige Tom Meyer fährt seit dem Jahr 2017 Rennen für den MSC Cloppenburg und ist ein Lokalmatador wie er im Buche steht. Schließlich kommt er aus Cloppenburg. Apropos Buch: ginge es nach Meyer, dürfte das Kapitel Motorsport in seinem Leben noch zahlreiche Seiten haben, die es zu füllen gelte.
Brennt auf Bahnsport
Meyer brennt für den Bahnsport, seit er 2015 durch seine Eltern und seinen Bruder Jan auf Speedway aufmerksam geworden ist. Er besuchte seinerzeit viele Trainings in der Region. Mittlerweile ist er selbst aktiv und hat seine Rolle als Trainingskiebitz abgelegt, obwohl das MSC-Fahrerlager aufgrund der Pandemie eher zum Zuschauen eingeladen hat. Doch Meyer nutzte diese Zeit sinnvoll. „In der ersten Jahreshälfte habe ich die rennfreie Zeit genutzt, um mich auf meinen Schulabschluss zu konzentrieren und habe mehr Ausdauertraining gemacht“, erzählt Meyer.
Motorsport
In Sachen Motorsport war er auch nicht untätig: „Die Norddeutschen Bahnmeisterschafts-Läufe in der 250-ccm-Klasse, die letzte Saison stattgefunden haben, sowie das Liga-Nord-Rennen in Moorwinkelsdamm bin ich gefahren.“ Er hoffe, dass in diesem Jahr noch einige Rennen über die Bühne gehen.
Sein Programm für die aktuelle Saison ist pickepackevoll, da er in dieser Saison im Speedway-Team-Cup für das Team aus Brokstedt fährt und in der Liga Nord für das Team aus Dohren. „Leider steht bei vielen Rennen aufgrund der Corona-Pandemie noch ein Fragezeichen dahinter“, so Meyer, dessen Hobbys neben dem Bahnsport noch das Mountainbike-Fahren gehört sowie Motorcross und Pitbike. Damit hält er sich fit. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie in diesem Jahr konnte er schon ein paar Mal trainieren.
HausEigene Crossbahn
Die Fans der Szene haben Meyer schon in der 250ccm-Klasse auf der Langbahn in Vechta und in Roden gesehen. Seine Zukunft sieht er aber eher beim Speedway. Dies verriet er MSC-Pressewart Thore Weiner in einem Interview mit dem MSC Cloppenburg.
Meyer hält sich viel auf seiner hauseigenen Crossbahn auf. Er ist überzeugt davon, dass ihn als Bahnsportler das Training auf dem Motor-Cross-Motorrad weiterhilft.
Meyer macht seit dem August 2020 eine Ausbildung in einem Konzern in der Lebensmittelindustrie. Die Ausbildung macht ihm viel Spaß, sagt er. Bei den Bahnen hat Meyer zwei Favoriten. Auf der Speedwaybahn in Brokstedt fährt er sehr gerne, weil ihm dort der Radius sehr gefällt. „Aber auch die Langbahn in Vechta macht mir Spaß zu fahren, weil der Untergrund sehr hart ist.“
Faszination
Die Faszination am Bahnsport fasst er für sich so zusammen: „Die Beschleunigungskraft am Start ist einfach unbeschreiblich und natürlich die Atmosphäre im Stadion mit den vielen Zuschauern“, hofft er auf ein Ende der Pandemie.
