Cloppenburg - Im zweiten Teil der Serie des MSC Cloppenburg über seine Speedway-Fahrer geht es um Marlon Hegener. Der 16-jährige Schüler kommt aus Georgsmarienhütte und ist durch seinen Vater Benjamin Hegener von der Bahnsport-Leidenschaft gepackt worden: „Definitiv hatte mein Vater Einfluss darauf. Als ich geboren wurde, war Papa noch aktiv am Fahren.“
Sport lieben gelernt
Hegener junior ist nach eigener Aussage quasi auf dem Rennplatz groß geworden und hat den Sport von klein auf lieben gelernt, sagt er in einer Mitteilung des MSC. Motorsport hin, Motorsport her, Marlon Hegener geht seine Ziele mit Weitsicht an und setzt auf mehrere Trümpfe.
Erstmal den Schulabschluss machen und danach eine Ausbildung anvisieren. Seine Motorsport-Pläne beschreibt er so: „Meine Pläne für die Zukunft sind bei allen Rennen so gut es geht, abzuschneiden und dadurch Aufmerksamkeit von anderen Clubs aus Polen, Dänemark, England sowie Schweden zu bekommen.“
Einen Namen als Fahrer hat sich Hegener bereits gemacht. So heißt es im MSC-Schreiben über den Schüler, dass er für die aktuelle Saison einen Vertrag beim Brovst Speedway Club (Dänemark) unterschrieben hat. In den großen Ligen in Dänemark, Polen und Schweden wird im sogenannten Paarsystem (2 gegen 2) gefahren. Hegener kennt dieses System.
Clubkollege Wynant
„Gerade in der 250-ccm-Klasse gibt es viele Ländervergleichskämpfe, die in diesem Modus ausgefahren werden, berichtet Hegener. „Dort bin ich das ein oder andere Rennen mitgefahren.“ Zudem war er 2019 mit seinem Clubkollegen Jonny Wynant bei der Deutschen Paarmeisterschaft in Olching für den MSC Cloppenburg am Start, so Hegener weiter.
In Deutschland wird Hegener laut MSC im Speedway- Team-Cup für den MSC Diedenbergen an den Start gehen und in der Speedway-Liga Nord für den MSC Dohren. Auf die Frage mit wie vielen Rennen er in diesem Jahr rechnet antwortet er: „Ich persönlich hoffe auf so viele Rennen wie möglich. Aber man weiß ja nicht genau, wie es bezüglich Covid-19 weitergeht.“
U-21-Prädikaten
Ob seine Fans ihn in diesem Jahr bei internationalen U-21-Prädikaten sehen, ist offen. Hegener schätzt seine Chancen als sehr gering ein, einen Platz dort zu bekommen, weil es dieses Jahr sein erstes Jahr in der 500-ccm-Klasse ist. „Aber ich gebe trotzdem mein Bestes und freue mich, wenn ich für ein Prädikatsrennen nominiert werde“, sagt Hegener, dessen Lieblingsfahrer der legendäre Tai Woffinden aus Großbritannien ist. Woffinden ist dreifacher Speedway-Weltmeister.
Hegeners Fokus liegt mehr beim Speedway, aber es ist schon geplant, in den kommenden Jahren auch Rennen auf der Langbahn mitzunehmen, sagt er auf die Frage, ob man ihn in der kommenden Saison auf den größeren Bahnen sehen wird.
