Cloppenburg/Osnabrück - Zum Abschluss des Handballjahres 2018 konnten die Frauen des TV Cloppenburg in der dritten Runde des HVN/BHV-Pokals noch einmal sehr positive Akzente setzen. So verpassten sie zwar die Endrunde, das Final-Four, in das der Gruppensieger HSG Hude/Falkenburg einzog, und es gab gegen zwei starke Oberligisten zwei knappe Niederlagen. Aber zum Abschluss wurde das Prestigeduell gegen den Landesligarivalen und Gastgeber HSG Osnabrück in überzeugender Manier gewonnen, wodurch die Gäste Gruppendritter wurde.

TV Cloppenburg - Werder Bremen II 11:16 (5:7). Im zweiten Gruppenspiel – zuvor hatte die HSG Osnabrück 14:15 gegen die HSG Hude/Falkenburg verloren – traf der TVC auf den Oberliga-Dritten aus Bremen. Bis zur Pause – es wurden jeweils zweimal 15 Minuten gespielt – hielt der Landesligist sehr gut mit und hatte beim 10:12 (25.) zwei sehr gute Chancen, um weiter zu verkürzen. „Gegen einen Oberligisten wie Werder muss man diese Chancen nutzen, sonst wird man bestraft“, sagte TVC-Trainer Theo Niehaus, der dennoch mit dem ersten Auftritt sehr zufrieden war.

HSG Hude/Falkenburg - TV Cloppenburg 16:14 (9:6). Noch besser verkaufte sich der TVC gegen die HSG. Nach einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit zog die HSG zwar bedingt durch einige Fehler zu viel im TVC-Spiel auf 15:9 davon (23.). Sehr geschlossen und kampfstark auftretende Cloppenburgerinnen verkürzten mit einem 5:0-Lauf bis auf 14:15 (30.) und verpassten in einem Duell auf Augenhöhe nur knapp den Ausgleich.

TV Cloppenburg - HSG Osnabrück 15:11 (10:3). Direkt nach dem Spiel gegen Hude/Falkenburg ging es im letzten Spiel gegen den Gastgeber und den echten Konkurrenten um den Landesliga-Meisterschaft. In einer exzellenten Halbzeit dank einer starken Abwehrleistung wurde mit einer 10:3-Führung zur Pause die Grundlage zum hochverdienten Erfolg gelegt. Angesichts der hohen Belastung ließ es der TVC etwas ruhiger angehen, teilte sich die Kräfte sehr gut ein, hielt den Abstand bis zum 14:7 (25.) konstant und gewann hochverdient.

„Ich bin stolz auf die Leistungen meiner Mannschaft. Es war gut, vor der kleinen Winterpause bis zum 3. Januar noch einmal ein hohe Belastung zu haben. Außerdem konnte ich allen Spielerinnen reichlich Einsatzzeiten geben“, sagte Niehaus, der sich sehr darüber freute, dass zuletzt angeschlagene Akteurinnen wie Lisa Maus, Eugenia Maier und Anika Gerst, die sich mit Lena Backhaus die Aufgabe im Tor teilte, sich für die weiteren Aufgaben einspielen konnten.

TVC: Backhaus, Gerst - Büssing, Kohlsdorf, Bosmann, Neelen, Klein, Maier, Hillmer, Klostermann, Kalvelage, Hobbie, Maus, Germann.

Auch bei allen anderen Pokalspielen – der MTV VJ Peine, der Hannoversche SC und die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn haben sich in den drei anderen Gruppen ebenfalls qualifiziert fürs Finale Four – wurde keine Angaben zu den Torschützinnen veröffentlicht.