Cloppenburg - Vor kurzem standen die Zeichen auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Cloppenburg wieder auf Turnier – dem alljährlichen Herbstturnier. „Wir wussten bis zum Schluss nicht, ob es wirklich stattfinden kann“, so der Erste Vorsitzende Dr. Matthias Wenck, „wir haben das Infektionsgeschehen aufmerksam verfolgt. Die Reitertage mussten wir ja schon coronabedingt absagen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir über zwei Tage das Herbstturnier veranstalten durften.“ Zuschauer waren nur sehr begrenzt zugelassen.

Es fanden 13 Prüfungen mit über 450 Nennungen statt. Von der Führzügelklasse, Dressur- und Springreiterwettbewerben ging es bis zu Prüfungen der Klasse M (Springen) und L (Dressur). Besonders stolz ist der Reit- und Fahrverein auf die Siege und Platzierungen der eigenen Reiter. Jana Heidkamp eritt mit Fatu Sun Platz fünf im Dressurreiterwettbewerb der Klasse E. Platz vier hieß es für das Paar sowohl in der E-Dressur als auch im Springreiterwettbewerb. Johanna Witte platzierte sich mit Mac Cain in der E-Dressur an zweiter Stelle sowie im E-Springen auf dem dritten Rang. Ihre große Schwester Antonia Witte konnte die A-Dressur mit ihrem Quadrifoglio für sich entscheiden und mit ihrem zweiten Pferd Carlsson zudem Platz fünf belegen. In einer Dressur der Klasse L hatten gleich drei der eigenen Turnierreiter die Nase vorn. Emma Wagner siegte mit Top Christiano, dicht gefolgt von Kim Schröer mit Lord Limbo. Besonders gefeiert wurde die Platzierung des Springreiters Marcel Schrandt, der in der L-Dressur mit Diego Sanchez den achten Platz erreiten konnte. Johanna Otten belegte im E-Springen mit Pino Pirol den fünften Platz. Im A-Springen war Dressurreitern Angela Schrandt vorne, die ihrer Disziplin fremdgegangen ist und im A**-Springen mit Skato den zehnten Platz erreichte. Im L-Springen hieß es für Micka Bergmann und Honey.B.Hip Platz 10. Im M-Springen, dem Höhepunkt des diesjährigen Herbstturniers, platzierte sich Johanna Bengtson mit Copacollanda an fünfter Stelle.

„Mit diesem Turnier machen wir wieder einen Schritt in Richtung Normalität. Besonders für die Kinder und die Jugendlichen ist dies wichtig. Zum Glück können wir im Reitsport die Abstandsregeln einhalten. Ich möchte mich besonders bei den Sponsoren und zahlreichen Helfern bedanken“, sagte Dr. Matthias Wenck.