CLOPPENBURG - Großer Erfolg für die Handballerinnen der Liebfrauenschule: In der Altersklasse der Jahrgänge 94 bis 97 haben nun die zehn Mädchen den Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Schulen zu „Jugend trainiert für Olympia“ in Delmenhorst gewonnen.
Dabei war der Start ins Turnier alles andere als vielversprechend. Mit 9:8 unterlagen die ULFen dem Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst. Ein Ausrutscher, wie sich im Verlauf des Turniers herausstellen sollte. Denn nachdem Sportlehrer Stephan Suttrup die Mannschaft neu eingestellt hatte – er hatte die Mädels erst am Abend vorher von Rita Koopmeiners übernommen, die erkrankt war –, setzte sich das Team deutlich mit 16:8 gegen die Käthe-Kollwitz-Schule in Wilhelmshaven durch. Im Halbfinale bezwangen die zehn Mädchen das Gymnasium Nordhorn ebenfalls deutlich mit 15:7, bevor es im Finale zu einer Neuauflage des Vorrundenspiels gegen Delmenhorst kam.
In diesem Spiel dominierte das ULF deutlich, vor allem der starke Mittelblock mit Theresa Böckmann, Lena Walter und Corinna Kampe spielte stark auf. Für Tore sorgte auch Jana Fiswick. Teambetreuer Suttrup lobte die „hervorragenden Spielzüge“ und den „hohen kämpferischen Einsatz“. Verdient mit 15:9 setzten sich die Cloppenburger durch und gewannen damit auch den Weser-Ems-Bezirksentscheid.
„Im Laufe des Tages haben die Mädchen zu einer Einheit gefunden und sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, bilanzierte Suttrup. Dazu beigetragen hat wohl auch der neue Schlachtruf: „Das ULF“, den die Mannschaft vor jedem Spiel beschwor.
Nachdem die Handballerinnen bereits im Dezember den Kreisgruppenentscheid gewonnen hatten, geht es nun zum Landesfinale am 12. März nach Hannover/Barsinghausen. Dort warten Gegner wie Braunschweig, Hannover oder Lüneburg.
