CLOPPENBURG - Noch wird im Piesberg jeden zweiten Tag gesprengt. Der Abbau der Karbonfelsen läuft auf Hochtouren. Erst am Freitag vor dem Start gehört der Osnabrücker Steinbruch dem Team des MSC Truck Trial Cloppenburg, der dort am Sonnabend und Sonntag, 2./3. August, den fünften Lauf zur Truck Trial-Europameisterschaft 2008 organisiert.
In Rekordtempo wird alles hergerichtet, bevor die Zuschauer kommen können. Mannshohe Felsen, frische Sprengkanten, Geröllhalden und Steilhänge werden Fahrer und Trucks ans Limit zwingen. Gefahren wird an beiden Tagen von ca. 9.30 bis 18 Uhr. Mit im Programm sind auch wieder die Geländewagen-Trialer, die im Piesberg für ihre Deutsche Trial-Meisterschaft punkten.
Die Gastgeber erwarten zum EM-Trial rund 50 Teams aus sieben Nationen. Punkte sammeln die Geländespezialisten in fünf seriennahen Klassen und zwei Wertungsgruppen für Prototypen. Besonders die Serienklassen sind in diesem Jahr stark besetzt und in fast allen Wertungsgruppen ist das Rennen um den EM-Pokal noch völlig offen. In der großen Prototypenklasse freuen sich die Fans vor allem auf den zehnfachen Europameister Sepp Auinger mit neuem Fahrzeug.
Der MSC ist in drei der fünf Serienklassen vertreten. In der kleinen Unimog-Gruppe S1 steuern Christoph und Bernd Kaßen aus Molbergen mit ihrem „MiniMog“ das höchste Treppchen an. Auf den Plätzen folgen die beiden Frauen-Mannschaften des Cloppenburger Clubs: Die „MiniMog-Girls“ Hiltrud und Irmgard Kassen sowie Marina Stegemann kämpfen mit dem „Tussimog-Trio“ Angelika Völkerink, Marion Budde und Yvonne Alfers um Rang drei.
In der Klasse S2 muss der „Blackmog“ mit Jörg Grafe, Jacqueline Alfers und Simon Schumacher einen starken Auftritt hinlegen. Allerdings erwartet das Team auch stallintern Konkurrenz: MSC-Pilot Rolf Kempf aus Vechta wird ebenfalls antreten.
Die betagte „Emma“ mischt in der Klasse S5 als Doppelstarter mit Alex Budde und Marc Mescher sowie Burkhard Heberle und Angie Lemasters ebenfalls wieder mit.
