Cloppenburg - Nach 14-tägiger Spielpause greift Volleyball-Drittligist TV Cloppenburg wieder ins Geschehen ein und dies im dritten Spiel erneut in heimischer Halle an der Leharstraße, die für das Rückspiel gegen den SV Wietmarschen im Jahr 2018 nicht zur Verfügung steht, daher das Heimrecht getauscht wurde.
Tauschen könnte das Gründungsmitglied der Dritten Liga West seine Punktbilanz sogar in einen optimalen Kontostand. Denn der 3:2-Erfolg über den Neuling Detmolder TV wird wahrscheinlich in ein 3:0 für die Cloppenburgerinnen gewandelt. Die Gäste setzten vor 14 Tagen eine nicht spielberechtigte Zuspielerin aus Amerika ein.
Unabhängig davon geht der TVC an diesem Sonntag gegen den SV Wietmarschen als Favorit ins Rennen, wobei es Trainer Panos Tsironis auf einen einfachen Nenner bringt, ohne überheblich werden zu wollen. „Nicht Wietmarschen, sondern wir sind das Problem.“ Denn Johanna Kalvelage, die gegen Detmold mit dem Fuß umgeknickt war, fällt aus wie auch Johanna Fragge (privat verhindert). Marita Lüske, die beruflich bedingt bis Februar in Hamburg tätig sein wird, steht erst danach wieder dem Kader zur Verfügung. Ob Lisa Lammers gegen Wietmarschen ausfällt, klärt sich spätestens beim Abschlusstraining.
Dennoch sollte der Kader, den Karoline Meyer (Zuspiel) und Jana Eilers (Außenangriff), die gegen Detmold fehlten, wieder verstärken werden, ausgeglichen gut besetzt sein, um den Aufsteiger besiegen zu können. Auch wenn nach dem letzten Spiel bei einigen Akteurinnen Urlaub, Ferien und Feiern mehr im Blickpunkt gestanden haben, hat der Trainer zuletzt die Zügel wieder straffer gezogen, so dass an diesem Sonntag der dritte Sieg im dritten Spiel angepeilt werden kann.
Wietmarschen, das hinter dem SCU Emlichheim II aus der Regionalliga in die Dritte Liga aufgestiegen ist und nun seine vierte Drittliga-Saison seit der Gründung spielt, hat sich stark verändert, ohne seine Grundphilosophie, wie Tsironis betont, verlassen zu haben. Vor allem im Abwehrspiel gilt Wietmarschen als hartnäckig und stark. Schwächen gab es zuletzt bei der Annahme. Acht Spielerinnen stehen nicht mehr im 14-köpfigen Aufstiegskader, vier externe Kräfte aus Nordhorn und Emlichheim kamen hinzu. das sind starke Veränderungen, die Spuren hinterlassen haben mit Niederlagen gegen SCU Emlichheim II (1:3), Zweitliga-Absteiger SC Sorpesee (0:3) und dem ASV Senden (0:3).
