CLOPPENBURG - Die Volleyballer des TV Cloppenburg spielen auch in der kommenden Saison in der Regionalliga. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Panos Tsironis gewann am Sonnabend das Relegationsspiel in Dissen gegen den Oberligisten TuS Aschen-Strang 3:0 (25:17, 25:18, 25:13).

„Das war relativ einfach“, sagte Coach Tsironis. „Ich hatte mit mehr Schwierigkeiten gerechnet.“ Doch seine Mannschaft zog Aschen-Strang mit einer konzentrierten Leistung den Zahn. Der TVC überzeugte vor allem mit guten Angaben (Tsironis: „Endlich“). Die Mittelblocker Holger Brosche und Johannes Berding verdienten sich dank ihrer guten Netzabwehr die Bestnote in einem geschlossen auftretenden Team.

Trotz des Erfolgs war Tsironis nicht nach feiern zumute. Die Saison hat Spuren hinterlassen. „Wir haben zweimal gegen den Tabellenletzten verloren. Wie kann ich da glücklich sein?“ Sein Team habe den nötigen Ehrgeiz nur in Spielen gegen Topteams und in Partien, in denen es mit dem Rücken zur Wand stand – wie gegen Aschen-Strang – gezeigt, kritisierte er. „Das geht nicht.“ Die Mannschaft habe zwar viel Potenzial. Doch Talent alleine reiche nicht aus. „Die Spieler müssen mehr arbeiten.“ Angesichts der Tatsache, dass das Team zu 70 bis 80 Prozent aus Studenten bestehe – ein zielorientiertes Training daher kaum möglich ist –, sei er aber doch „ganz zufrieden“.

Derweil ist die Frage, wer ihn im Amt beerbt, noch offen. Ganz oben auf der Liste der Kandidaten steht nach wie vor Tomislav Ristoski, der am Sonnabend wegen einer Verletzung nur zuschauen konnte. Allerdings hat er aus beruflichen Gründen noch nicht zugesagt. „Ich würde es gerne machen, allerdings nur, wenn ich einen Job in der Nähe Cloppenburgs finde. Warten wir einfach mal die nächsten Wochen ab.“

Eines steht fest: Sollte Ristoski den TVC trainieren, wird sich das Gesicht der Mannschaft wohl verändern, zumal mit Christian Meckelnborg (Auslandsaufenthalt) und dem einen Trainerposten anstrebenden Albert Mantel wohl zwei Abgänge feststehen. „Wir brauchen noch ein paar neue Leute. Volleyball ist nun einmal Mannschaftssport, und da entscheiden Kleinigkeiten, die man unbedingt trainieren muss.“