CLOPPENBURG - Aufgeregt gestikulierend und laut pfeifend liefen mehrere Personen außerhalb des Wertungsringes auf und ab. So wollten sie die Schäferhunde motivieren, sich möglichst optimal zu präsentieren. Dadurch erhofften sich die Teilnehmer an der Zuchtschau des Deutschen Schäferhundevereins, Ortsgruppe Cloppenburg, am ende eine bessere Beurteilung ihre Tiere durch die Wertungsrichter.
Antreten nach Alter
Gleich drei Juroren waren der Einladung der Organisatoren zur 26. Zuchtschau mit Nachwuchswertung gefolgt. Kritisch richteten sie die für die unterschiedlichen Altersklassen gemeldeten Rüden und Hündinnen. Bei der Bewertung kamen besonders das Exterieur und der korrekte Bewegungsablauf der Hunde zum Tragen. Für die erfolgreich Teilnehmer gab es Pokale und Urkunden. Unter der Leitung ihrer Vorsitzenden Grit Kaap hatten die 25 Mitglieder der Schäferhundevereins-Ortsgruppe keine Mühen gescheut, um das Treffen optimal vorzubereiten.
Die Beschicker der Zuchtschau waren aus ganz Nordwestdeutschland sowie aus dem Ruhrgebiet und sogar aus den benachbarten Niederlanden nach Cloppenburg gereist. Von einer guten Platzierung erhofften sich viele Hundebesitzer eine Wertsteigerung ihres Tieres. Ein Welpe kostet nach Auskunft einiger Experten vor Ort etwa 600 Euro.
Arbeit im Verein
In der täglichen Vereinsarbeit werden die Hunde in den Disziplinen Gehorsam, Schutzarbeit und Fährtenlesen geschult. Das organisieren derzeit deutschlandweit etwa 1400 Ortsgruppen. Ergänzend fügte einer der Richter an: „Vor 40 Jahren war der Schäferhund noch ein Statussymbol. Das ist inzwischen nicht länger so.“
