Elsfleth - Das Fernduell mit dem TvdH Oldenburg geht in die viertletzte Runde. Am Sonntag treten die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB um 16.30 Uhr beim TuS Haren an, um den zweiten Aufstiegsplatz hinter dem ATSV Habenhausen II gegenüber den punktgleichen Huntestädtern zu verteidigen.
Trainer Ulrich Adami warnt davor, den Tabellen-Letzten zu unterschätzen. „Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer“, sagt der Coach. Die Hausherren hätten in dieser Saison viel Pech mit Verletzungen gehabt. Außerdem seien in Haren keinerlei Haftmittel erlaubt.
Dass seine Mannschaft die Partie zu lässig angehen werde, glaubt der Coach ohnehin nicht. „Die Spieler haben aus der Niederlage am vorletzten Spieltag bei der HSG Wilhelmshaven ihre Lehren gezogen“, meint Adami. Bester Beweis war der starke Auftritt am vergangenen Wochenende gegen die HSG Varel II. Obwohl sich die Friesen mit drei osteuropäischen Jugendnationalspielern aus ihrer Drittliga-Mannschaft verstärkt hatten, setzte sich der ETB in einem kampfbetonten Spiel mit 32:31 durch.
Dabei hatte Elsfleth ohne Florian Doormann, Thorben Klostermann und Malte Janßen auskommen müssen. Alle drei fehlen auch in Haren. Die Knöchel-Verletzung von Chris Santen, die sein Mitwirken gegen Varel auf rund eine halbe Stunde beschränkt hatte, ist weitestgehend abgeklungen. „Der Fuß ist nicht mehr geschwollen. Chris hat zwar im Training pausiert, wird aber in Haren dabei sein“, sagt Adami. Dafür fällt Marcus Nitkowski aus privaten Gründen. Ob Kai-Arne Hinz wie gegen Varel aushelfen wird, steht noch nicht fest.
Der Spielgestalter lieferte zwar gegen die HSG eine tolle Leistung ab, wäre allerdings bei einem Einsatz in der Ersten festgespielt. „Wir haben aber auch noch eine Zweite, eine Dritte und eine A-Jugend-Mannschaft“, macht sich Adami keine Sorgen.
