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NWZonline.de Sport

Dakar-Absage sorgt für viel Aufregung

07.01.2008

PARIS /HAMBURG Nach der Absage der Rallye Dakar diskutieren Veranstalter und Teilnehmer über eine Verlegung des Wüsten-Klassikers. „Es sind alle Pisten offen“, sagte Rallye-Leiter Etienne Lavigne dem Radiosender France Info. Diese Woche werde es ein Treffen mit allen Mannschaften geben, um die Möglichkeiten für 2009 zu erörtern. Der deutsche Rennfahrer Dirk von Zitzewitz sagte dem „Spiegel“: „Wir müssen uns andere Ziele suchen, in Südamerika, China oder Russland.“

Neben der unklaren Zukunft des Traditionsrennens machen allen Beteiligten die finanziellen Einbußen zu schaffen. „Für die Werksteams ist es nur ein Rennen weniger im Kalender, für Privatiers jedoch eine Katastrophe. Für mich ist die Dakar damit tot. Ich muss Sponsorengelder zurückzahlen, die bereits investiert sind“, klagte die frühere DTM-Siegerin Ellen Lohr. Allein VW soll sich das Abenteuer rund 30 Millionen Euro kosten lassen, Mitsubishi angeblich 20 Millionen investieren. Der Gesamtschaden dürfte im dreistelligen Millionen-Bereich liegen.

Nach der Absage drohen dem Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) nun diverse Klagen. Unter anderem prüfen die portugiesische Stadt Portimao, durch die die Strecke führen sollte, und der senegalesische Hotelverband rechtliche Schritte. Die Startgebühren von rund zwölf Millionen Euro sollen den gemeldeten 570 Teilnehmern bis Ende Februar zurückgezahlt werden.

Am Freitag hatte die ASO das Rennen wegen Drohungen einer Zelle des islamistischen Terror-Netzwerks El Kaida abgesagt. Zuvor hatten Terroristen an Heiligabend vier französische Touristen in Mauretanien ermordet.

Experten befürchten, die Absage könne ein Ansporn für potenzielle Nachahmer sein, mit Terrordrohungen die Ausrichtung von Sportveranstaltungen zu verhindern.

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