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Hobby Damit flotte Flieger sicher landen

Hude - Schon seit einigen Jahren gehört der Ferienspaß auf dem Modellflugplatz des Luftsportvereins Hude am Gerd-Achgelis-Weg zu den festen Programmpunkten im Sommer. Sieben Jungen und Mädchen trafen sich dieses Mal, um das spannende Hobby der Modellfliegerei unter fachlicher Anleitung kennenzulernen.

Die Jugendlichen bauten nicht nur kleine Wurfgleiter aus Balsaholz, deren Flugfähigkeit sie dann testeten, sondern durften mit erfahrenen Modellflugzeugpiloten und mit Hilfe einer Lehrer-Schüler-Anlage auch selber ein Modellflugzeug steuern. Zuvor gab es theoretische Erläuterungen und Trainingsrunden am Flugsimulator auf dem PC.

Solide Ausbildung

Wer sich für Modellfliegerei interessiert, sollte sich nicht einfach ein Modell kaufen oder schenken lassen, es auspacken und starten. Das könne sehr schnell ins Auge gehen, so Jugendwart Matthias Trosin.

Dem Luftsportverein liegt deshalb eine solide Ausbildung,, die behutsam aufgebaut ist, sehr am Herzen. In der Jugendgruppe, die sich zwischen April/Mai und Ende September/Anfang Oktober jeden Freitag ab 17.30 Uhr auf dem Huder Modellflugplatz trifft, wird das nötige Rüstzeug vermittelt, in der Theorie und in der Praxis, um die kleinen Flieger auch bei höheren Geschwindigkeit sicher steuern zu können.

Sehr hilfreich ist dabei die Lehrer-Schüler-Anlage mit zwei Fernsteuerungen, die dem Lehrer erlaubt, jederzeit schnell die Kontrolle zu übernehmen, um den Flieger wieder in eine sichere Position zu bringen.

Der Verein hat für die Ausbildung eigene Schulflugzeuge. Man muss also nicht gleich einen Flieger mitbringen.

Im Winter finden die Treffen der Jugendlichen im Vereinsheim am Vielstedter Kirchweg statt, wo Flugzeuge repariert oder auch neue Maschinen gebaut werden.

Es ist ein spannendes und lehrreiches Hobby, weiß Matthias Trosin zu berichten: Man muss sich gleichermaßen in der Holzbearbeitung und der Elektronik auskennen. Ein selbst gebautes Modell zum Fliegen zu bringen, das sei schon sehr komplex.

Erfahrene erwachsene Modellflugpiloten aber auch Piloten aus der Segelflug-Abteilung des Vereins stehen den Jugendlichen gerne hilfreich zur Seite.

„Man benötigt für dieses Hobby schon Durchhaltevermögen und einen gewissen Biss“, sagt Jürgen Trosin.

Durchhaltevermögen

Dieses Durchhaltevermögen hat Paul Hinrichs (14) bewiesen. Er kam vor fünf Jahren zu den Modellfliegern – über die Ferienspaßaktion. Mittlerweile steuert er wie ein Profi einen selbst gebauten Modellflieger. Jugendliche, die ihr Hobby im Verein ausüben, zahlen einen Monatsbeitrag von sechs Euro. Dafür sind sie entsprechend versichert.

Die Modellfluggruppe des Luftsportvereins ist seit 1998 am Ortsrand von Hude (zwischen Hude und Wüsting) auf einem eigenen, 1,3 Hektar großen Vereinsgelände zu Hause.

Im Sommer herrscht fast täglich Betrieb auf dem Flugplatz. Immer weniger Motorflieger mit Verbrennungsmotoren kommen zum Einsatz, dafür um so mehr Flieger mit leisen Elektroantrieben. Der Verein hat eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach des Clubhauses, um die Akkus aufladen zu können.

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