Oldenburg - Zuhause ist es doch am schönsten. „Für mich war immer klar, dass ich irgendwann nach Oldenburg zurückkommen werde. Ich habe hier meine Familie und das Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin und beim VfB sind meine fußballerischen Wurzeln“, sagte der 24-jährige Daniel Franziskus kurz nach seiner Unterschrift bei den „Blauen“. Beim VfB unterzeichnete der Offensivspieler einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Damit ist Franziskus der mittlerweile vierte Zugang des Fußball-Regionalligisten für die kommende Saison. Und den Fans im Marschwegstadion dürfte er kein Unbekannter sein. 2008 zählte Franziskus zum VfB-Nachwuchs und war Teil der erfolgreichen A-Jugend, die in die Bundesliga aufgestiegen war. Im Anschluss daran startete er sein erstes Engagement in der Männermannschaft.
„Wir freuen uns, dass wir mit Daniel einen Spieler für uns gewonnen haben, der neben einer großen Affinität zum VfB vor allem eine große sportliche Flexibilität mitbringt“, zeigte sich VfB-Trainer Dietmar Hirsch glücklich mit der Rückholaktion des Spielers.
„Er hat eine interessante Entwicklung genommen, in der 3. Liga und der Regionalliga viele Erfahrungen gesammelt und dennoch glauben wir, dass er das Potenzial besitzt, um sich noch weiter zu steigern“, sagte Hirsch.
Nach Stationen in Wilhelmshaven, Pewsum, Regensburg und Neustrelitz kehrt der gebürtige Auricher nun an den Ort zurück, an dem seine Karriere begann. Dabei hatte Franziskus „seinen VfB“ – wie er selber sagt – nie aus den Augen verloren.
„Ich bin vor fünf Jahren aus Oldenburg weggegangen, aber es ist doch klar, dass man zu dem Verein, der mir die ersten Schritte im Männerfußball ermöglichte, eine besondere Bindung hat. Ich habe die Entwicklung in Oldenburg genau verfolgt. Umso mehr freue ich mich, dass es mit der Rückkehr geklappt hat,“ sagte der 24-Jährige. Beim Oldenburger Regionalligisten wird er die Position im offensiven Mittelfeld bekleiden. Zu Beginn seiner Karriere ist Franziskus als Stürmer aufgelaufen, hat sich über die Jahre aber im Mittelfeld etabliert.
„Ich glaube fest daran, dass hier etwas Großes entstehen kann. Außerdem freue ich mich riesig auf die Spiele im Marschwegstadion, den VfB und seine Fans“, wagte Franziskus bereits einen Blick in die nahe Zukunft.
