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Fußball Dario Fossi trainiert Oberligist

Manfred Mietzon

Oldenburg - Dario Fossi ist der neue Trainer des Fußball-Oberligisten VfL Oldenburg. Am Mittwoch erhielt der bisherige Co-Trainer des BSV Rehden die Freigabe des Regionalligisten. Am Donnerstag unterzeichnete er dann einen Einjahresvertrag.

„Wir schließen Verträge immer über ein Jahr ab. Ich hoffe aber, dass die Zusammenarbeit mit Dario Fossi viel länger dauern wird“, betont VfL-Sportleiter Detlef Blancke. Zuvor war der 35-jährige Fossi von 2012 bis 2014 Co-Trainer beim damaligen Regionalligisten SV Wilhelmshaven. Nach dem Abstieg der Wilhelmshavener coachte Fossi die Mannschaft bis Ende November 2015 in der Landesliga. Anschließend wurde er Co-Trainer von Fabian Gerber beim BSV Rehden.

Sehr vereinstreu

Als Spieler war Fossi für Kickers Offenbach, VfR Neumünster, SV Wilhelmshaven und FC Oberneuland aktiv. „Ich war als Spieler nur bei vier Vereinen, bei Offenbach elf Jahre und Wilhelmshaven gut zehn Jahre. Wenn es mir bei einem Verein gefällt, bleibe ich gern sehr lange“, wünscht sich der neue Coach eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Oldenburg.

Fossi stand schon nach der Erklärung von Ulf Kliche, nach der Saison aufhören zu wollen, auf dem Zettel von Sportleiter Blancke. „Wir haben bereits vor einigen Wochen 90 Minuten miteinander gesprochen. Ich war damals schon der Meinung, dass Dario Fossi zum VfL passen würde“, sagt Blancke über den neuen Coach.

Der Verein entschied sich dann aber für Stephan Ehlers, den jetzigen Trainer der U 19 des JFV Nordwest. Ehlers machte aber nach dem Klassenerhalt des VfL in der Oberliga am letzten Sonntag völlig überraschend einen Rückzieher und sorgte damit für großen Ärger innerhalb des Vereins. Ehlers hatte schon einen Tag vorher bei Regionalligist BSV Rehden den Job als Cheftrainer angenommen.

Kurz nach der Absage von Ehlers kontaktierte Blancke dann Fossi erneut, der dem VfL letztlich zusagte. „Die Absage von Ehlers war natürlich auch meine Chance. So ist das eben im Sport. Der VfL ist ein bekannter Verein mit viel Tradition“, begründet Fossi seine Zusage.

„Oberliga ist nicht ohne“

„Die Oberliga ist nicht ohne, das hat die abgelaufene Saison gezeigt. Ich möchte erfolgreich sein und so viele Punkte holen wie möglich“, sagt der neue Trainer weiter. Vielleicht werde es dann ja nach der Saison heißen, es sei die erfolgreichste des VfL in der Oberliga, sagte er über die sportliche Herausforderung. Der VfL war in dieser Spielzeit mit 42 Punkten am Ende Neunter geworden, musste aber in der ausgeglichenen Liga bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Dank eines 4:1-Erfolges gegen den Tabellenzweiten 1. FC Germania-Egestorf sicherten sich die Oldenburger die Klasse.

Neben Coach Kliche, der nach sechs Jahren beim VfL eine Auszeit nehmen will, wird auch Co-Trainer Key Riebau den Verein in diesem Sommer verlassen. Er heuert als Co-Trainer beim Oberliga-Rivalen SSV Jeddeloh aus dem Ammerland an.

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