Sandkrug - Maximilian Forst ist bei den Handballern der TSG Hatten-Sandkrug eine wichtige Persönlichkeit – und das mit gerade mal 18 Jahren. Im A-Jugend-Team ist er als Mannschaftskapitän der absolute Führungsspieler und Leistungsträger, ist als Spielmacher und Torjäger dort längst nicht mehr wegzudenken. Bereits mit 17 Jahren debütierte er darüber hinaus in der ersten Herrenmannschaft und spielt dort regelmäßig auf der Linksaußen-Position. Auch bei den zweiten Herren hat er schon ausgeholfen.

Nach seinem Abitur dreht sich bei dem 18-Jährigen derzeit alles um Handball. Sein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Sport absolviert Maximilian Forst gerade – natürlich – bei seinem Verein, der TSG. „Ich arbeite dort viel im Fitnessstudio und trainiere die D- und C-Jugend-Mannschaften“, berichtet er. „Außerdem bin ich auch in der Geschäftsstelle tätig.“

Die TSG teilt sich den FSJler mit der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg. „Dort helfe ich beim Sportunterricht, bei der Organisation des Sportfestes oder bei Jugend trainiert für Olympia“, erzählt Forst. Für die Zeit danach hat er auch schon einen Plan: „Ich möchte Jura studieren.“

Während Forst sich auf dem Spielfeld für die gute Organisation seiner Mannschaft verantwortlich zeichnet, glänzt er auch neben dem Platz mit seinem Organisationstalent. So organisierte er Ende des Jahres die Teilnahme an einem Handball-Turnier in Schweden, wo seine A-Jugend sogar bis ins Halbfinale vorrückte.

Das Handballtalent wurde Maximilian Forst schon in die Wiege gelegt: Seine Mutter Rita, geborene Köster, ist eine ehemalige Handball-Nationalspielerin des VfL Oldenburg. „Ich habe sicherlich ein bisschen Talent von ihr geerbt, aber es ist hauptsächlich viel harte Arbeit gewesen, die ich investiert habe, um mich stetig zu verbessern“, erklärt der 18-Jährige.