Delmenhorst - Mit einem überraschend klaren 34:23 (15:13)-Erfolg gegen den bisherigen Tabellenvierten der Handball-Oberliga der Männer, VfL Fredenbeck, übernahm die HSG Delmenhorst nun ihrerseits Rang vier. Besonders im zweiten Abschnitt dominierten die Gastgeber. Hatte das Team von Coach Jörg Rademacher in der ersten Spielhälfte zunächst noch Probleme mit dem schnellen und wurfgewaltigen Rückraum, änderte sich das mit zunehmender Spieldauer. Die VfL-Angreifer scheiterten immer häufiger an der aufmerksamen HSG-Deckung oder am starken Keeper Sönke Schröder.
So spielte sich die HSG in einen Rausch, tolle Spielzüge wurden wiederholt zu sehenswerten Treffern genutzt und der Vorsprung bis zehn Minuten vor dem Ende vorentscheidend auf 28:18 ausgebaut. „Ich bin stolz auf meine Truppe, die sich auch zur Freude der zahlreichen Fans super verkauft hat. Trotzdem wollen wir auf dem Teppich bleiben“, so Rademacher.
