Delmenhorst - Nach einem überragenden Start mit einer 7:0-Führung nach neun Minuten und einem 16:13 zur Pause musste sich Handball-Oberligist HSG Delmenhorst am Ende noch sehr strecken, um mit einem 30:30-Remis wenigstens noch einen Zähler von der SG HC Bremen/Hastedt mitzunehmen.

Dabei stand am Samstagabend die erste Hälfte ganz im Zeichen der Delmestädter. Mit einem starken Keeper Sönke Schröder als Rückhalt erkämpfte sich die HSG in der Deckung immer wieder die Bälle und kam sowohl über das Tempo- als auch das Kombinationsspiel zu Toren. So sah es nach dem 7:0 durch Michael Schröder eigentlich nach einem klaren Erfolg der Delmestädter aus, doch verloren diese in der Folge zusehends die eigene Linie und brachten damit die Gastgeber ins Spiel.

Umkämpfter und härter verlief die zweite Hälfte, denn mit einer bissigen Deckung, in der auch recht heftige Fouls nur unzureichend geahndet wurden, kämpften sich die Bremer immer weiter heran. Elf Minuten vor dem Ende gelang ihnen beim 24:24 erstmals der Ausgleich. Noch einmal setzte sich die Truppe von HSG-Trainer Jörg Rademacher mit zwei Toren ab. Doch Bremen konterte mit einem Dreierpack und schien die Partie komplett kippen zu können. 34 Sekunden vor dem Ende erzielten die Gastgeber das 30:29. Mit einem Freiwurf nutzte Lasse Till schließlich die letzte Chance, und mit seinem Tor kamen die Delmenhorster am Ende immerhin noch zum Unentschieden.